Henrich Holtman bekundet, daß früher anstelle des in der Haupturkunde genannten Kamps ton Idenbruche der verstorbene Domvikar Johan Niesing, Besitzer des Altars Corporis Christi, einen dem verstorbenen Johan Göckman gehörigen Kamp bei der Kocklenburg mit 15 Schilling jährliche Rente belastet hat, die jetzt durch Johan Göckmans Sohn Herman Göckman mit 19 Reichstalern abgelöst wird. Zeugen: Rudolph Wettendorf, Rektor des Altars Corporis Christi, Peter Konning, Amtmann zu Überwasser, Henricus Natarp. Unterschrift des ausstellenden Notars.
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Henrich Holtman bekundet, daß früher anstelle des in der Haupturkunde genannten Kamps ton Idenbruche der verstorbene Domvikar Johan Niesing, Besitzer des Altars Corporis Christi, einen dem verstorbenen Johan Göckman gehörigen Kamp bei der Kocklenburg mit 15 Schilling jährliche Rente belastet hat, die jetzt durch Johan Göckmans Sohn Herman Göckman mit 19 Reichstalern abgelöst wird. Zeugen: Rudolph Wettendorf, Rektor des Altars Corporis Christi, Peter Konning, Amtmann zu Überwasser, Henricus Natarp. Unterschrift des ausstellenden Notars.
B 101u, 0 - I Q (8)
B 101u Domkapitel Münster - Urkunden
Domkapitel Münster - Urkunden >> 16. I Q: Beneficialia
1637 Okt 9
Urkunde
Auf der Rückseite der Urk. 1355 April 21
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:19 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
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- 16. I Q: Beneficialia (Gliederung)