7/12,3 [Nr. 89,1]: Zusicherung E. K. P. Brömels zur Bezahlung der Scortations-Strafe
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(Neusch. Nr. 165)
UAT 7/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 9. Buchbinder (1575-1810) >> Buchbinder, Fasz. III: Nr. 83-105
1751
Enthält: Bl. 347-348v: Eberhard Karl Phil. Brömel, Buchbindergeselle von Heilbronn (Us. e.), Verpflichtung gegen die Universität, Tübingen 28.5.1751: Binnen 4 Wochen werde er die Strafe von 7 fl. 30 x. vollends zahlen, die Rektor (Christoph Friedr.) Harpprecht über ihn verhängte wegen der an Rosina Kath., Tochter des Joh. P. Gottschick begangenen Scortation. Die Handwerks-Strafe von 4 fl. sei schon bezahlt. Die Kundschaft, die ihm die Meisterschaft heute ausgehändigt habe, werde er dem J. P. Gottschick übergeben. Die Witwe des (Joh. Christian) Lehmann, bei der er arbeite, habe in seine Abreise eingewilligt. Urkundsperson (Us.e.): Christian Ernst Rüdiger. Text v. d. Hd. des Jak. Sam. Hoser.
Akte
UAT 7,12/3 Nr. 89,1-5: Strafe für den Buchbindergesellen Eberhardt Carl Philipp Brömel von Heilbronn wegen mit Rosina Catharina Gottschick, Tochter des Bürgers und Nadlers Johann Paul Gottschick, begangener Scortation
Brömel, Eberhardt Carl Philipp (18. Jh.)
Gottschick, Johannes Paul (1680-1760)
Gottschick, Resina Catharina (18. Jh.)
Buchbinder, Fasz. III: Nr. 83-105
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
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- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) (Bestand)
- 9. Buchbinder (1575-1810) (Gliederung)
- Buchbinder, Fasz. III: Nr. 83-105 (Archivale)