Das Kloster Oberried löst zugleich im Namen des Müllers Mathis Dusner von Oberried eine zugunsten der Pfarrkirche von Kirchzarten auf der Oberrieder Mühle ruhende Gült von 10 Sester Roggen und 9 Sester Gerste mit 126 Gulden und 10 Batzen ab. An statt der bisherigen Gült tritt Oberried an die genannte Pfarrkirche eine erst kürzlich von dem Kloster Adelhausen und St. Katharina zu Freiburg erworbene Gült im Vest von 100 Gulden ab und erlegt 26 Gulden 10 Schilling in bar.
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Das Kloster Oberried löst zugleich im Namen des Müllers Mathis Dusner von Oberried eine zugunsten der Pfarrkirche von Kirchzarten auf der Oberrieder Mühle ruhende Gült von 10 Sester Roggen und 9 Sester Gerste mit 126 Gulden und 10 Batzen ab. An statt der bisherigen Gült tritt Oberried an die genannte Pfarrkirche eine erst kürzlich von dem Kloster Adelhausen und St. Katharina zu Freiburg erworbene Gült im Vest von 100 Gulden ab und erlegt 26 Gulden 10 Schilling in bar.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 22 Nr. 225
Konv. 13 Oberried - Gülten
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 22 Oberried
Oberried >> Spezialia >> Oberried FR
1708 November 28
Urkunden
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel aufgedrückt
Siegelbeschreibung: Siegel aufgedrückt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:10 MESZ
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