A1: Pfalzgraf Johann (von Pfalz-Neumarkt). A2: Katharina von Pommern, Frau von A1. S1: A1. S2: A2. Betreff: Stiftung eines Klosters für Schwestern und Brüder des St. Birgitten-Ordens auf dem Berg unter Heimburg (Haimburg, Lkr. Neumarkt) an der Schwarzach, vormals genannt der Eichelberg, das in Zukunft das Kloster zum Gnadenberg genannt werden soll, mit Erlaubnis Papst Martins V. und Bischof Johanns von Eichstätt. Die Sammung soll jetzt mit 6 Brüdern beginnen, die dem allmächtigen Gott Tag und Nacht dienen und für das Heil und die Seligkeit von A1 und A2 und ihrer Vorfahren und Nachkommen bitten sollen, und zwar alle Sonntage nachts mit einem Placebo, alle Monate mit einem gesungenen Seelamt und alle Quatember mit einer Vigil und einem Seelamt. Gestiftete Güter: der genannte Berg mit seiner Zugehörung, so weit der um und um begriffen ist, besonders mit dem Hof auf demselben Berg, auf dem jetzt der Teyninger wesentlich sitzt, der ihm von seinem Vater überkommen ist, dann ein Gut zu Hagenhausen (Lkr. Nürnberg), auf dem Friedel Haffner aufsitzt, dann ein Gut daselbst, auf dem Elsbeth Schusterin aufsitzt, dann eine Hofstatt daselbst, die Margaretha Schneiderin innehat, dann ein Gut, auf dem Konrad Siller aufsitzt, dann das Fischwasser zu Elspach (Ober-, Unterölsbach, Lkr. Neumarkt), wie es jetzt der Fischer innehat, dann ein Gut zu Neuenhoff (abgeg. zwischen Buchberg und Nonnhof, Lkr. Neumarkt), auf dem der Ertl aufsitzt, dann ein Gut, auf dem der Forster aufsitzt, dann ein Gut zu Gebhardtshouen (Gebertshofen, Lkr. Neumarkt), auf dem der Buchfelder aufsitzt, dann ein Gut zu Holzheim (Holzheim bei Pölling, Lkr. Neumarkt), auf dem der Punzinger aufsitzt, dann ein Gut daselbst, auf dem Hans Soltes aufsitzt, dann ein Gut zu Leutenbach (Lkr. Neumarkt), das des Haffners gewesen ist, dann der Zehnt zu Buchberg (Lkr. Neumarkt). Vorbehalt des Halsgerichts auf den genannten Gütern.

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Staatsarchiv Amberg