Hermann von Grone (Grune), Kantor des Stifts Fritzlar, vermacht dem Kloster Haina von Todes wegen folgende Güter: 7 Hufen in der Gemarkung des Dor...
Show full title
Urk. 26, 1301
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1300-1324
Fritzlar 1314 April 10
2. Ausf. zu Urk. 26 Nr. 644, durch Moder besch., aufgeklebt. - Die 4 urspr. anh. Sg. fehlen.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec Fritslarie in domo consulum, hora post prandium [.. .]. Datum a. d. 1314, 4. idus aprilis.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann von Grone (Grune), Kantor des Stifts Fritzlar, vermacht dem Kloster Haina von Todes wegen folgende Güter: 7 Hufen in der Gemarkung des Dorfes Kleinenglis (minoris Engilgis) [vgl.Franz Nr. 208 und 220 mit Nr. 225], 2 Hufen in der Gemarkung des Dorfes Holzheim (Holchem) [vgl. Franz Nr. 219], ein Viertel der vordem dem Wäppner Werner von Züschen (Tuschenen) gehörigen Güter in der Gemarkung des Dorfes Altendorf (Alden-) bei Elben (-ne) [vgl. Franz Nr. 130], 1 Hufe in der Gemarkung des Dorfes Lohne (Lon) [vgl. Franz Nr. 212 mit Nr. 199], 1 Hufe und mehr in der Gemarkung des Dorfes Dorla (Torlon) [vgl. Franz Nr. 175 f.], 3 Hufen und mehr in Dorf und Gemarkung Unseligendissen (Unselgentusen) [vgl. Franz Nr. 175 f., 192, 223, 226 und Nr. 230] und 2 Hufen im Dorf Deute (Thoyten) samt Zubehör und Rechten. Die Erträge sind für die Armen bestimmt: Das Kloster Haina soll allwöchentlich 3 Scheffel (abates) Korn Fritzlarer Maßes zu Brot verbacken lassen, das jeweils am Sonntag, Mittwoch und Freitag im Hainaer Hof in der Geysmargasse zu Fritzlar in Gegenwart eines von Schöffen und Rat der Stadt dazu Beauftragten an die dorthin kommenden Armen zu verteilen ist; Ausbleiben des Beauftragten beim Läuten der Pfarrmeßglocke soll die Verteilung nicht hindern. 2 ganze Brote sind jeweils an die Armen des Hospitals an der Eder zu geben. Wenn Witterung oder Mehlmangel das Backen verhindern, sollen die Armen stattdessen Geld erhalten. Wenn Backen oder Verteilung durch Nachlässigkeit unterbleiben, verfällt das Kloster einer Buße von 1 Viertel Korn Fritzlarer Maßes; Bürgermeister und Schöffen der Stadt können im Hainaer Hof für diese Buße und das Versäumte pfänden; das Kloster verzichtet für diesen Fall ausdrücklich auf Gegenmaßnahmen.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gottfried Godelibi, Heinrich von Waldeck (Waldekin), Stiftsherren zu Fritzlar
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Peter, Offizial der Propstei Fritzlar
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad von Volkmarsen (Volcmarischen), Propst der Nonnen vor den Mauern
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Rote (Rufus), Hartmud, Volpert, Johann Altmar, Gunther, Johann von Naumburg (Nuwenborg), Vikare des Stifts Fritzlar
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Altmari, Volpert von Zennern (Cenre), Simon, Wigand von Mosheim (Mashem), Gerhard, Friedrich, Heinrich von Gudensberg (-perg), Johann von Alsfeld (-t), Isfried, Werner vom Markt (de Foro), Siegfried von Kirchberg (Kirichberg), Werner von Reichenbach (Ri-), Priester
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Papst (Papa), Heinrich von Ritte, Ratsmeister
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volkmar Grebe (Comes), Heinrich Kasczemann, Heinrich von Holzheim (Holchem), Mag. Eberhard Ufmehobe, Konrad Hippelen, Konrad von Homberg (Hohinberg), Konrad von Holzheim, Hermann von Lemgo (Lemegowe), Heinrich Same, Heinrich von Felsberg, Dietrich von Sachsenhausen (Sassenhusen), Siegfried von Waldeck, Hermann von Kirchberg, Ludwig Fingerhut, Bürger und Schöffen zu Fritzlar.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Offizial, der Propst des Hospitals vor den Mauern, die Stadt Fritzlar und der Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 228, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann von Grone (Grune), Kantor des Stifts Fritzlar, vermacht dem Kloster Haina von Todes wegen folgende Güter: 7 Hufen in der Gemarkung des Dorfes Kleinenglis (minoris Engilgis) [vgl.Franz Nr. 208 und 220 mit Nr. 225], 2 Hufen in der Gemarkung des Dorfes Holzheim (Holchem) [vgl. Franz Nr. 219], ein Viertel der vordem dem Wäppner Werner von Züschen (Tuschenen) gehörigen Güter in der Gemarkung des Dorfes Altendorf (Alden-) bei Elben (-ne) [vgl. Franz Nr. 130], 1 Hufe in der Gemarkung des Dorfes Lohne (Lon) [vgl. Franz Nr. 212 mit Nr. 199], 1 Hufe und mehr in der Gemarkung des Dorfes Dorla (Torlon) [vgl. Franz Nr. 175 f.], 3 Hufen und mehr in Dorf und Gemarkung Unseligendissen (Unselgentusen) [vgl. Franz Nr. 175 f., 192, 223, 226 und Nr. 230] und 2 Hufen im Dorf Deute (Thoyten) samt Zubehör und Rechten. Die Erträge sind für die Armen bestimmt: Das Kloster Haina soll allwöchentlich 3 Scheffel (abates) Korn Fritzlarer Maßes zu Brot verbacken lassen, das jeweils am Sonntag, Mittwoch und Freitag im Hainaer Hof in der Geysmargasse zu Fritzlar in Gegenwart eines von Schöffen und Rat der Stadt dazu Beauftragten an die dorthin kommenden Armen zu verteilen ist; Ausbleiben des Beauftragten beim Läuten der Pfarrmeßglocke soll die Verteilung nicht hindern. 2 ganze Brote sind jeweils an die Armen des Hospitals an der Eder zu geben. Wenn Witterung oder Mehlmangel das Backen verhindern, sollen die Armen stattdessen Geld erhalten. Wenn Backen oder Verteilung durch Nachlässigkeit unterbleiben, verfällt das Kloster einer Buße von 1 Viertel Korn Fritzlarer Maßes; Bürgermeister und Schöffen der Stadt können im Hainaer Hof für diese Buße und das Versäumte pfänden; das Kloster verzichtet für diesen Fall ausdrücklich auf Gegenmaßnahmen.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gottfried Godelibi, Heinrich von Waldeck (Waldekin), Stiftsherren zu Fritzlar
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Peter, Offizial der Propstei Fritzlar
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad von Volkmarsen (Volcmarischen), Propst der Nonnen vor den Mauern
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Rote (Rufus), Hartmud, Volpert, Johann Altmar, Gunther, Johann von Naumburg (Nuwenborg), Vikare des Stifts Fritzlar
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Altmari, Volpert von Zennern (Cenre), Simon, Wigand von Mosheim (Mashem), Gerhard, Friedrich, Heinrich von Gudensberg (-perg), Johann von Alsfeld (-t), Isfried, Werner vom Markt (de Foro), Siegfried von Kirchberg (Kirichberg), Werner von Reichenbach (Ri-), Priester
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Papst (Papa), Heinrich von Ritte, Ratsmeister
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volkmar Grebe (Comes), Heinrich Kasczemann, Heinrich von Holzheim (Holchem), Mag. Eberhard Ufmehobe, Konrad Hippelen, Konrad von Homberg (Hohinberg), Konrad von Holzheim, Hermann von Lemgo (Lemegowe), Heinrich Same, Heinrich von Felsberg, Dietrich von Sachsenhausen (Sassenhusen), Siegfried von Waldeck, Hermann von Kirchberg, Ludwig Fingerhut, Bürger und Schöffen zu Fritzlar.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Offizial, der Propst des Hospitals vor den Mauern, die Stadt Fritzlar und der Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 228, Zweiter Band
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
10.06.2025, 9:13 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Archival tectonics)
- Urkunden (Archival tectonics)
- Hessen (Archival tectonics)
- Klöster, Korporationen, Institutionen u.a. (Archival tectonics)
- Klöster, Korporationen, Institutionen u.a.: Kloster Haina - [ehemals: A II] (Archival holding)
- 1300-1324 (Classification)