Pfalzgraf Friedrich bei Rhein bekundet, dass er auf Rat und Verlangen der Pfalzgräfin Margarethe (Margreth von Savoy), Witwe [Kurfürst Ludwigs IV. von der Pfalz] und anderer Räte und "merglichen gelieder" des Fürstentums der Pfalzgrafschaft bei Rhein seinen Neffen (vetter) Pfalzgraf Philipp als seinen Sohn adoptiert hat. Er verspricht, zu dessen oder dessen Erben Lebzeiten keine eheliche Gemahlin zu nehmen und sein väterliches und mütterliches Erbe und alle künftigen Erwerbungen auf das Fürstentum der Pfalzgrafschaft zu übertragen. Dafür soll er auf Lebzeiten die Pfalzgrafschaft als ein rechter Pfalzgraf bei Rhein, Erztruchsess und Kurfürst des Heiligen Reichs innehaben. Er soll der Universität (studio) Heidelberg, den Städten und den Juden "brieffe" ausstellen, wie sein Vater Ludwig III. und sein Bruder Ludwig IV. dies getan hatten. All dies sei durch den Römisch-Deutschen König noch zu bestätigen. Siegel: S = A
Vollständigen Titel anzeigen
Pfalzgraf Friedrich bei Rhein bekundet, dass er auf Rat und Verlangen der Pfalzgräfin Margarethe (Margreth von Savoy), Witwe [Kurfürst Ludwigs IV. von der Pfalz] und anderer Räte und "merglichen gelieder" des Fürstentums der Pfalzgrafschaft bei Rhein seinen Neffen (vetter) Pfalzgraf Philipp als seinen Sohn adoptiert hat. Er verspricht, zu dessen oder dessen Erben Lebzeiten keine eheliche Gemahlin zu nehmen und sein väterliches und mütterliches Erbe und alle künftigen Erwerbungen auf das Fürstentum der Pfalzgrafschaft zu übertragen. Dafür soll er auf Lebzeiten die Pfalzgrafschaft als ein rechter Pfalzgraf bei Rhein, Erztruchsess und Kurfürst des Heiligen Reichs innehaben. Er soll der Universität (studio) Heidelberg, den Städten und den Juden "brieffe" ausstellen, wie sein Vater Ludwig III. und sein Bruder Ludwig IV. dies getan hatten. All dies sei durch den Römisch-Deutschen König noch zu bestätigen. Siegel: S = A
BayHStA, Hausurkunden 2718
Kasten 13, Lade 3, Nr. 2718
Hausurkunden
Hausurkunden >> Urkunden bis 1806/1837
16.09.1451
regest: Pfalzgraf Friedrich bei Rhein bekundet, dass er auf Rat und Verlangen der Pfalzgräfin Margarethe (Margreth von Savoy), Witwe [Kurfürst Ludwigs IV. von der Pfalz] und anderer Räte und "merglichen gelieder" des Fürstentums der Pfalzgrafschaft bei Rhein seinen Neffen (vetter) Pfalzgraf Philipp als seinen Sohn adoptiert hat. Er verspricht, zu dessen oder dessen Erben Lebzeiten keine eheliche Gemahlin zu nehmen und sein väterliches und mütterliches Erbe und alle künftigen Erwerbungen auf das Fürstentum der Pfalzgrafschaft zu übertragen. Dafür soll er auf Lebzeiten die Pfalzgrafschaft als ein rechter Pfalzgraf bei Rhein, Erztruchsess und Kurfürst des Heiligen Reichs innehaben. Er soll der Universität (studio) Heidelberg, den Städten und den Juden "brieffe" ausstellen, wie sein Vater Ludwig III. und sein Bruder Ludwig IV. dies getan hatten. All dies sei durch den Römisch-Deutschen König noch zu bestätigen.
Siegel:
S = A
Siegel:
S = A
Perg.
Äußere Beschreibung: 36 x 70 cm
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Besiegelung/Beglaubigung: 1 an Pressel anhängendes Siegel
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Heidelberg
Literatur: Menzel, Regesten Friedrichs, S. 226-229
Originaldatierung: Datum Heydelberg feria quinta post festum exaltacionis sancte crucis anno a nativitate domini millesimo quadringentesimo quinquagesimo primo.
Äußere Beschreibung: 36 x 70 cm
Regest: Pfalzgraf Friedrich bei Rhein bekundet, dass er auf Rat und Verlangen der Pfalzgräfin Margarethe (Margreth von Savoy), Witwe [Kurfürst Ludwigs IV. von der Pfalz] und anderer Räte und "merglichen gelieder" des Fürstentums der Pfalzgrafschaft bei Rhein seinen Neffen (vetter) Pfalzgraf Philipp als seinen Sohn adoptiert hat. Er verspricht, zu dessen oder dessen Erben Lebzeiten keine eheliche Gemahlin zu nehmen und sein väterliches und mütterliches Erbe und alle künftigen Erwerbungen auf das Fürstentum der Pfalzgrafschaft zu übertragen. Dafür soll er auf Lebzeiten die Pfalzgrafschaft als ein rechter Pfalzgraf bei Rhein, Erztruchsess und Kurfürst des Heiligen Reichs innehaben. Er soll der Universität (studio) Heidelberg, den Städten und den Juden "brieffe" ausstellen, wie sein Vater Ludwig III. und sein Bruder Ludwig IV. dies getan hatten. All dies sei durch den Römisch-Deutschen König noch zu bestätigen.
Siegel:
S = A
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Heidelberg
Literatur: Menzel, Regesten Friedrichs, S. 226-229
Originaldatierung: Datum Heydelberg feria quinta post festum exaltacionis sancte crucis anno a nativitate domini millesimo quadringentesimo quinquagesimo primo.
Äußere Beschreibung: 36 x 70 cm
Regest: Pfalzgraf Friedrich bei Rhein bekundet, dass er auf Rat und Verlangen der Pfalzgräfin Margarethe (Margreth von Savoy), Witwe [Kurfürst Ludwigs IV. von der Pfalz] und anderer Räte und "merglichen gelieder" des Fürstentums der Pfalzgrafschaft bei Rhein seinen Neffen (vetter) Pfalzgraf Philipp als seinen Sohn adoptiert hat. Er verspricht, zu dessen oder dessen Erben Lebzeiten keine eheliche Gemahlin zu nehmen und sein väterliches und mütterliches Erbe und alle künftigen Erwerbungen auf das Fürstentum der Pfalzgrafschaft zu übertragen. Dafür soll er auf Lebzeiten die Pfalzgrafschaft als ein rechter Pfalzgraf bei Rhein, Erztruchsess und Kurfürst des Heiligen Reichs innehaben. Er soll der Universität (studio) Heidelberg, den Städten und den Juden "brieffe" ausstellen, wie sein Vater Ludwig III. und sein Bruder Ludwig IV. dies getan hatten. All dies sei durch den Römisch-Deutschen König noch zu bestätigen.
Siegel:
S = A
Friedrich, Pfalz, Kurfürst von der
Margarethe, Pfalz, Kurfürstin von der
Ludwig IV., Pfalz, Kurfürst von der
Philipp, Pfalz, Kurfürst von der
Ludwig III., Pfalz, Kurfürst von der
Pfalzgrafschaft bei Rhein, Fürstentum
Heidelberg, Universität (Baden-Württemberg)
Heidelberg (Baden-Württemberg)
Pfalzgrafschaft bei Rhein, Städte
Pfalzgrafschaft bei Rhein, Juden
Röm.-Dt. Reich, König
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:34 MESZ