Klage der Kirchengemeinde Michelbach an der Heide gegen die fürstlichen Standesherrschaften Hohenlohe-Langenburg und Hohenlohe-Kirchberg und gegen die Stadtgemeinde Rothenburg ob der Tauber als Besitzer der ehemals dem Stift Neumünster zu Würzburg gehörenden Zehnten der Kirchenbaulast (Fasz. II)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 268 V Bü 15 b
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 268 V Amtsgericht Langenburg
Amtsgericht Langenburg >> Akten
(1563, 1759/60, 1802-) 1858 - 1860
Darin: Verkauf der vormals Rothemburgischen Untertanen und Gefälle in den Kirchbergischen Orten Lenkerstetten und Lendsiedel und der Zehnten zu Seibotenberg, auf den Kupferhof und zu Diembot durch das Kurfürstentum Bayern an das Fürstliche Haus Hohenlohe-Kirchberg, 1803 (Abschrift mit Tabellen); Verkauf von Gütern und Rechten zu Lendsiedel, Gaggstatt, Beimbach und Mistlau durch Valentin von Berlichingen zu Dörzbach und seine Ehefrau Brigitta geb. von Vellberg an Graf Ludwig Kasimir von Hohenlohe, Herr zu Langenburg, 1563 Febr. 22 (Abschrift); Auszug aus dem Register und Gültbuch über die erkauften berlichingenschen Güter im und um das Amt Kirchberg, 1563; Auszug aus der Kastenrechnung 1759/60 des Amts Kirchberg; Vollzug des Landesvergleichs zwischen dem preußischen Fürstentum Ansbach und der fürstlich Hohenlohe-Neuensteinschen Linie, 21. - 26.7.1803 (Auszüge mit Tabelle); Verkauf von ehemals Stift Neumünster'schen Zehnten zu Binselberg, Atzenrod, Brüchlingen, Liebesdorf und Lindenbronn durch das Kurfürstentum Bayern an Fürst Karl zu Hohenlohe-Langenburg, 1803 (Abschrift); Festsetzung der Grenze des Neugereutzehnten zu Liebesdorf, 1802 (Protokollauszug)
1 Fasz.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:42 MEZ