Diederich Grote, des verstorbenen Sanders Sohn, hat von der Priorin Catrina von Donope, der Subpriorin Anna Rodenbecke und dem Jungfernkonvent auf der Neustadt bei der Marienkirche zu Lemgo 2 Stück Land und ein Örtchen Wiesenwachs, das vormals in 4 Brocken gepflügt gewesen, oberhallb der Puckenwiese, süd- und nordwärts auf den Kuhgraben und Leinenwebers Teich (Linewever dick), benachbart im Osten dem Schrideschen Kamp, im Westen seinem eigenen Lande, das er bisher meiserstättisch gehabt, gegen 3 Scheffel Roggen, ein Scheffel Hafer und 6 Mark Lemgoer Geldes, jetzt erblich bekommen und übergibt ihnen dagegen neben 10 Talern ein Stück Land bei der Kuhtrift, oberhalb der Rupenmühle, im Süden auf die Kuhtrift und den Greßweg, im Norden auf Anewenden Land, im Westen benachbart der Kuhtrift und dem Klosterland, das sein Sohn Sander Grote wieder von ihnen gegen 4 Scheffel Roggen jährlichen Zins meierstättisch angenommen, erblich. Datum den 10ten Martii anno 1571. Unterschrieben: Diderich Grothe, meyn handt. Original auf Pergament mit anhängendem Siegel (abgefallen).