Vermögensaufstellung des + Gerichtsschreibers Wilhelm Sturm im Hause dessen 2. Ehefrau, der Philippina Christina Schmidts (Schwester des Burggrafen Schmitz, Dr. Ferdinand Olfers wird als Verwandter genannt), am Markt zur Schichtung mit den Kindern aus Sturms erster Ehe: Anna Elisabeth, Friedrich Wilhelm, Matthias Caspar und Odilia Elisabeth Sturm.
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INA, B 29 IV 15
INA Inventar des Archivs der Stadt Werl
INA Inventar des Archivs der Stadt Werl >> B - Akten aus vorpreussischer Zeit >> B 09 - Erbschafts- und Vormundschaftssachen (1583-1701/1760)
1693 - 1694
Enthält: Olfers wird am 22.3.1694 den Vormündern adjungiert , da diesen die Verwaltung der Vormundschaft allein zu viel wird. Ebenso wird Leporin als Bezieher von Abgaben der Pächter Stormscher Länder genannt. Die Vermögensaufstellung geschieht vor Stadtsekretär und Notar Alhard Joachim Mauß und den geladenen Vormündern Andreaß Brinck und Schoßherr Walrabe Wrede (welcher sich nach Aussage des Ratsdieners Friedrich Reinhartz schwach befand und doch nicht kommen konnte). Das Wohnhaus liegt an der neuen Pforte zwischen den Häusern des BM Christoph Brandis und Werner Bering mit einem "Hoffeken" und einer "Putzgerechtigkeit". Was vom Dr. Wilhelm Steinfurt zu Nettelenstedde (= Nettelstädt) auf die Kinder vererbt wurde ist unbekannt. Hierzu sollen die Vormünder Nachforschungen anstellen. Später wird hierzu berichtet, einmal habe Wilhelm Sturm 28 Rthlr. von Nettelstädt mitgebracht und dort seien 23 1/2 Morgen Wiese, von denen die Kinder den 3. Teil zu fordern hätten. Ländereikaufbriefe sind u.a. vorhanden: des Notars Theodori de Lüdinckhausen (1601), von 1652 und von 1666 (Notar Johann Jerves).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:27 MEZ