Ellingen (Bayern), Fürstlich Wredesches Rentamt: Brenz und Sontheim (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 755
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Herrschaftliche Ämter
1810-1819
Überlieferungsgeschichte
Im Jahr 1810 wurde Generalleutnant Fürst von Wrede vom bayerischen König mit dem Zehnten und weiteren Gefällen zu Brenz und Sontheim und einem Viertel der vom ehemaligen Kloster Elchingen herrührenden Weingülten zu Schorndorf beschenkt. Diese Gefälle wurden bereits im Jahr 1819 an die württembergischen Finanzverwaltung verkauft. Die über die Verwaltung dieser Einkünfte bei dem Fürstlich Wredeschen Rentamt Ellingen erwachsenen Akten, die beim Verkauf mitabgegeben worden sein müssen, kamen über das Kameralamt Heidenheim in das Staatsarchiv.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand besteht etwa zur Hälfte aus Rechnungen über die Gefälle zu Brenz und Sontheim aus den Jahren 1810 bis 1815.
Vorbemerkung: Am 17. März wurde der Generalleutnant Fürst von Wrede vom König von Bayern mit Zehnten und Gefällen zu Brenz und Sontheim und dem 4. Teil der vom ehemaligen Kloster Elchingen herrührenden Weingülten zu Schorndorf beschenkt. Im Jahr 1819 verkaufte er die gesamten Gefälle um 50.000 fl an die württ. Finanzverwaltung. Die über diese Verwaltung von 1810-1818 beim Wrede'schen Rentamt Ellingen/Bayern erwachsenen Akten fanden sich bei dem Bestand Kameralamt Heidenheim; sie wurden bei dessen Ordnung entsprechend dem Grundsatz der Provenienz herausgelöst und unter Leitung von Staatsarchivrat Dr. Stemmler von Oberreg. Rat i.R. Wilhelm Mangold verzeichnet. Der vorliegende Bestand umfasst 21 Büschel (insgesamt 0,25 lfd. m). März 1952 Stemmler
Im Jahr 1810 wurde Generalleutnant Fürst von Wrede vom bayerischen König mit dem Zehnten und weiteren Gefällen zu Brenz und Sontheim und einem Viertel der vom ehemaligen Kloster Elchingen herrührenden Weingülten zu Schorndorf beschenkt. Diese Gefälle wurden bereits im Jahr 1819 an die württembergischen Finanzverwaltung verkauft. Die über die Verwaltung dieser Einkünfte bei dem Fürstlich Wredeschen Rentamt Ellingen erwachsenen Akten, die beim Verkauf mitabgegeben worden sein müssen, kamen über das Kameralamt Heidenheim in das Staatsarchiv.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand besteht etwa zur Hälfte aus Rechnungen über die Gefälle zu Brenz und Sontheim aus den Jahren 1810 bis 1815.
Vorbemerkung: Am 17. März wurde der Generalleutnant Fürst von Wrede vom König von Bayern mit Zehnten und Gefällen zu Brenz und Sontheim und dem 4. Teil der vom ehemaligen Kloster Elchingen herrührenden Weingülten zu Schorndorf beschenkt. Im Jahr 1819 verkaufte er die gesamten Gefälle um 50.000 fl an die württ. Finanzverwaltung. Die über diese Verwaltung von 1810-1818 beim Wrede'schen Rentamt Ellingen/Bayern erwachsenen Akten fanden sich bei dem Bestand Kameralamt Heidenheim; sie wurden bei dessen Ordnung entsprechend dem Grundsatz der Provenienz herausgelöst und unter Leitung von Staatsarchivrat Dr. Stemmler von Oberreg. Rat i.R. Wilhelm Mangold verzeichnet. Der vorliegende Bestand umfasst 21 Büschel (insgesamt 0,25 lfd. m). März 1952 Stemmler
21 Büschel (0,2 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ