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Behandlung von Kriegsgefangenen
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Enthaeltvermerke: Enthält: Erlass des OKW vom 28.07.1942 über den Chef der Sicherheitspolizei und des SD zum Einsatz von Polizeikräften, SHD, Landwacht usw. bei der Bewachung von Kriegsgefangenen bzw. Durchsuchungsaktionen innerhalb von Kriegsgefangenenlagern sowie in Fluchtfällen; Erlass des OKW vom 28.07.1942 zu besonderen Maßnahmen der Kriegsgefangenenbewachung bei einer feindlichen Landung an der Westküste bzw. aus der Luft aufgrund vermuteter Spannungen in den Kriegsgefangenenlagern; Erlass des Chefs der Sicherheitspolizei und des SD vom 04.03.1944 und vom 11.03.1944 zu Maßnahmen gegen wiederergriffene flüchtige Kriegsgefangene Offiziere und nichtarbeitender Unteroffiziere mit Ausnahme britischer und amerikanischer Kriegsgefangener (Aktenzeichen IV D 5 d Nr. 61/44g RS, Aktion Kugel bzw. Kugel-Erlass); Erlass des Reichssicherheitshauptamtes vom 21.04.1944 und vom 20.04.1944 zur Behandlung kriegsgefangener Angehöriger polnischer Verbände; Erlass des Reichssicherheitshauptamtes vom 21.04.1944 zur Behandlung italienischer Soldaten und westlicher Kriegsgefangener. Enthält auch: Vermerke alliierter Streitkräfte aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg zu den im enthält-Vermerk angegebenen Befehlen und deren Verstoß gegen die rules of land warfare; Inhaltsverzeichnis zu vorhandenen Geheimen Reichssachen (die Akten selbst fehlen)
Geheime Staatspolizei - Staatspolizeistelle Köln
17 fotografische s/w-Fotopositive der Dokumente (teilweise auch Originale)
Sachakte
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.