Entschuldigung Friedrichs von Sickingen an die Mitortsherrschaften von Obenheim wegen seiner Verhinderung bei einer geplanten Versammlung zur bevorstehenden Ankunft von Erzherzog Leopold von Österreich in Ensisheim
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Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/1 Nr. 4551
N 91; N 87
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, U 101/1 Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Akten und Bände
Archiv der Freiherren Boecklin von Boecklinsau: Akten und Bände >> 3 Beziehungen zu anderen Hoheitsträgern >> 3.5 Beziehungen zu verschiedenen Hoheitsträgern
1631
Enthält: Friedrich von Sickingen schreibt an die Obrigkeit des Fleckens Obenheim, seine Schwäger: Ihr Schreiben vom 11. a. K. mit der Einladung auf den 23. Oktober a. K. auf einen zu Obenheim angesetzten Tag zur Zusammenkunft der Obrigkeit dieses Fleckens hat er erhalten und sagt sein Kommen zu. (22.10.1622) Enthält: Friedrich von Sickingen schreibt an die Obrigkeit des Fleckens Obenheim, seine Schwäger: Obwohl er der Einladung nach Obenheim zugestimmt hat, um so mehr, als er vermutet, dort Rechte zu haben und die Untertanen ihm noch nicht gehuldigt haben, wird er jedoch kaum kommen können. Da man täglich mit der Ankunft des Landesfürsten, Erzherzog Leopold, rechnen muss und er von Statthalter und Räten zu Ensisheim schon zum zweiten Male aufgefordert worden ist, sich zu Hause antreffen zu lassen, zudem seine Diener, welche der letzten Tagsatzung beigewohnt hatten, krank sind, bittet er, ihn zu entschuldigen. (31.10.1631)
2 Schr.
Archivale
Schwarz, ZGO 1910, I. Urkunden, Nrn. 578 und 579.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:30 MEZ
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