Schulden des Stifts Dießen
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Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen, BayHStA, Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 2911
KL Fasz. 178 Nr. 13
GL Fasz. 698 Nr. -- (Az. 9461 v. 1804 XI 16/24, 9879 v. 1804 XII 3/7, 470 v. 1805 I 26, 902 v. 1806 I 16/29, 5884 v. 1806 III 31/IV 24)
Zusatzklassifikation: Dießen (Markt Dießen a. Ammersee, Lkr. Landsberg a. Lech): Augustinerchorherrenstift
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen >> 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) >> 3.30. Dießen (Augustinerchorherren) >> 3.30.1. Klosterseparat / Landesdirektion (1802-1808) >> 3.30.1.5. Kapitalien, Schulden und Forderungen
1803 April 13 - 1806 April 24
Enthält:
Forderungen des Dießener Schlossermeisters Jakob Fiechtner (Nr. 1), des See- und Marktrichters Franz Xaver Frey (Nr. 3), der böhmischen Hopfenhändler Anton und Adam Stibitz (Nr. 4), der Zimmermannstochter Monika Reindl von St. Georgen und des Stiftsmaiers Joseph Graf (Nr. 5), des Münchner Eisenhändlers Augustin Glonner, des Dießener Schmieds Stephan Liedl und des Grafrather Kochs Anton Huber (Nr. 6), der Stiftsmaierin Maria Stiller (Nr. 7), des Dießener Kistlers Mathias Erhard und des Stiftsmaiers Johann Stiller (Nr. 8 und ohne Nr.) sowie des Münchner Händlers Dominikus Ruedorffer (ohne Nr.)
Die Nummern sind mit rotem Stift auf dem jeweils ersten Produkt eines jeden Vorgangs vermerkt. Sie beziehen sich auf Rubrik XI des Aktenverzeichnisses in Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 2922.
59 Bl.
Forderungen des Dießener Schlossermeisters Jakob Fiechtner (Nr. 1), des See- und Marktrichters Franz Xaver Frey (Nr. 3), der böhmischen Hopfenhändler Anton und Adam Stibitz (Nr. 4), der Zimmermannstochter Monika Reindl von St. Georgen und des Stiftsmaiers Joseph Graf (Nr. 5), des Münchner Eisenhändlers Augustin Glonner, des Dießener Schmieds Stephan Liedl und des Grafrather Kochs Anton Huber (Nr. 6), der Stiftsmaierin Maria Stiller (Nr. 7), des Dießener Kistlers Mathias Erhard und des Stiftsmaiers Johann Stiller (Nr. 8 und ohne Nr.) sowie des Münchner Händlers Dominikus Ruedorffer (ohne Nr.)
Die Nummern sind mit rotem Stift auf dem jeweils ersten Produkt eines jeden Vorgangs vermerkt. Sie beziehen sich auf Rubrik XI des Aktenverzeichnisses in Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 2922.
59 Bl.
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Amtsbücher / Akten
Medium: A = Analoges Archivalie
Fiechtner: Jakob, Schlossermeister in Dießen
Erhard: Mathias, Kistler in Dießen
Frey: Franz Xaver, 2. Administrator d. Stifts Dießen, dann Hofkammerrat, See- u. Marktrichter
Glonner: Augustin, Eisenhändler in München
Graf: Joseph, Maier d. Stifts Dießen
Huber: Anton, Koch d. Stifts Dießen in Grafrath
Liedl: Stephan, Oberschmied d. Stifts Dießen
Reindl: Monika, Zimmermannstochter in St. Georgen
Ruedorffer: Dominikus, Handelsmann in München
Stibitz: Anton, Hopfenhändler aus Böhmen
Stibitz: Adam, Hofpenhändler aus Böhmen
Stiller: Maria, Maierin d. Stifts Dießen
Stiller: Johann, Maier d. Stifts Dießen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:42 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.2 Kurbayern (Tektonik)
- Landesdirektion (Tektonik)
- Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen (Bestand)
- 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) (Gliederung)
- 3.30. Dießen (Augustinerchorherren) (Gliederung)
- 3.30.1. Klosterseparat / Landesdirektion (1802-1808) (Gliederung)
- 3.30.1.5. Kapitalien, Schulden und Forderungen (Gliederung)