Wehrkreiskommando X (Hamburg) (Bestand)
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BArch RH 53-10
call number: RH 53-10
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsheer und Heer >> Wehrkreiskommandos
1933-1990
Bestandsbeschreibung: In der Reichswehrzeit bestanden unmittelbar über den Divisionen nur die Gruppenkommandos (ab 1938: Heeresgruppenkommandos), Generalkommandos besaß die Reichswehr nicht. Die Divisionen 1 bis 7 bildeten gleichzeitig die Wehrkreiskommandos I bis VII. Die Divisionskommandeure waren zugleich Befehlshaber im Wehrkreis. Die Wehrkreisbefehlshaber der Reichswehr wurden am 14. Juni 1935 umbenannt in "Kommandierender General des ... Armeekorps und Befehlshaber im Wehrkreis ... ". Ab 24. November 1938 lautete die Bezeichnung "Der Kommandierende General ... Armeekorps". In Ausübung der Befugnisse als Befehlshaber im Wehrkreis lautete die Bezeichnung des Kommandierenden Generals nur noch "Der Befehlshaber im Wehrkreis ..." und die Bezeichnung der Generalkommandos in Wehrkreisangelegenheiten "Wehrkreiskommando".
Den Wehrkreiskommandos oblagen u.a. Leitung des Ersatzwesens, Vorbereitung der Mobilmachung, Betreuung und Einsatz der Landesschützen-Bataillone (hauptsächlich Kriegsgefangenenbewachung), Überwachung der Ausbildung der unterstellten Truppen, Sicherung des Befehlsbereichs bei inneren Unruhen und im Kriege gegen feindliche Unternehmungen sowie Hilfe bei Notständen aller Art.
Im Zuge der Heeresverstärkung wurden ab April 1935 die bestehenden Wehrkreise (I bis VII) verkleinert und im Herbst die Wehrkreiskommandos VIII bis X, im Frühjahr 1936 XI und XII, schließlich im Herbst 1937 XIII neu gebildet.
Das Wehrkreiskommando X mit dem Standort Hamburg wurde bei Kriegsbeginn als stellv. Generalkommando X. Armeekorps und zugleich Befehlshaber im Wehrkreis X benannt; ihm unterstand der Kommandeur der Ersatztruppen X. Dazu kam am 25. Oktober 1939 ein 2. Kommandeur der Ersatztruppen (X/2) und am 23. Oktober 1939 zur Führung der Landesschützeneinheiten das Div. Kdo. z.b.V. 410. Am 8. November 1939 wurden die beiden Kommandeure der Ersatztruppen in 160. und 170. Division umbenannt. Als die letztere am 26.11. Stab einer Felddivision (der 170. Inf. Div.) wurde, trat die Division 180 an ihre Stelle.
Somit bestanden 1940: Div. Nr. 160 in Hamburg, Div. Nr. 180 in Bremen, Div. z.b.V. 410 in Hamburg und Div. z.b.V. 460 (nur vom 24.4.-25.10.1940).
Am 1. Juni 1940 verlegte die Division Nr. 169 mit einem Teil ihrer Ersatztruppen nach Dänemark, wo sie bis Kriegsende, später als 160. Reserve-Division, zuletzt als 160 Infanterie-Division blieb. An ihre Stelle trat am 10. Juni im Raum nördlich der Elbe die Div. Nr. 190, zuerst in Hamburg, dann seit 15. Oktober 1940 in Neumünster. Die Div. Nr. 180 wurde am 16. August 1943 nach Verden verlegt. Am 27. März 1943 wurde ein Kommandeur der Pantertruppen X gebildet.
Die Umgliederung des Ersatzheeres am 1. Oktober 1942 hatte im Wehrkreis X geringere Auswirkungen als bei den übrigen Wehrkreisen, da der Wehrkreis X aus Gründen des Küstenschutzes gegen eine mögliche Invasion seine Ausbildungseinheiten im Lande behielt. Nur die Division Nr. 160 in Dänemark gab am 1. November 1942 aus den aufgespalteten Bataillonen die Ersatztruppen an die Div. Nr. 190 zurück und behielt nur die Ausbildungseinheiten in Dänemark. Damit bestanden 1943: Div. Nr. 180 in Verden, Div. Nr. 190 in Neumünster, Div. z.b.V. 410 in Hamburg, Kdr. der Panzertruppen X (auch X/XI) Hamburg.
Die Div. Nr. 410 wurde am 20. Januar 1944 im Zuge der Fronthilfsmaßnahmen (Auflösung nicht notwendiger Stäbe) aufgelöst.
Auf die Meldung von der Landung englischer Fallschirmtruppen bei Arnheim hinter der deutschen Front wurde am 18. September 1944 das Stichwort "Alarm-Küste" ausgegeben. Auf dieses Stichwort hin wurden innerhalb von drei Tagen sämtliche Ersatzeinheiten des Wehrkreises in die Niederlande verlegt, einschließlich der Panzertruppen. Die Reststäbe der Divisionen setzten unter der Bezeichnung 180/X und 190/X ihre Aufgaben notdürftig fort. Am 31 Oktober wurden die beiden Divisionen in den Niederlanden in die 180. und 190. Infanterie-Divisionen umgegliedert. Die beiden Reststäbe erhielten neue Bezeichnungen: Div. Nr. 480 in Verden, Div. Nr. 490 in Neumünster.
Am 5. November 1944 übernahm der WK X vom WK VI den Regierungsbezirk Osnabrück.
Als "Gneisenau"-Verband stellte der Wehrkreis X im Februar 1945 innerhalb von vier Tagen die Division Hamburg auf, die an der Westfront nach kurzem Bestehen in die Felddivisionen aufging. Am 27. März 1945 wurden die Ersatzeinheiten im Rahmen der Gotenbewegung an die Front herangezogen, die des WK X (Div. 480 und 490) in der Nordgoten-Bewegung an die Weser und in den Raum Weser-Ems. Das Generalkommando bildete das Korps "Ems".
Außer den Divisionen unterstanden dem WK X direkt:
Kdr. der Ersatztruppen X (ab 8.11.1939: 160. Division),
2. Kdr. der Ersatztruppen X/2 (ab 8.11.1939: 170. Division),
Kdr. der Panzertruppen X,
Kdr. der Nachrichtentruppen X,
Kdr. der Kraftfahrparktruppe X,
Kdr. der Kriegsgefangenen im WK X,
Kdr. der Streifendienste im WK X,
Kdtr. der Truppenübungsplätze Münster (und nur territorial) Putlos und Raubkammer,
Wehrkreisarzt X (mit San.Abt., San.Parks und Untersuchungsstellen),
Wehrkreisveterinär X (mit Vet. Ausb.- und Ers.Abt, Vet.Parke, Heimat-Pferde-Park 10; Wehrkreis-Reit- und Fahrschule Soltau),
Wehrkreis Unterführerlehrgang X (aufgestellt Juni 1942),
Wehrkreis ROB Lehrgang X (aufgestellt im Sommer 1944),
Genesenden-Btl. D X (aufgestellt im September 1943).
Das Wehrkreiskommando X wurde nach Kriegsende unter alliierter Kontrolle am 15. Oktober 1945 in "Wehrmachstab Nord", dieser am 15. November 1945 in "Deutsches Hauptquartier Nord" umbenannt. Das "Deutsche Hauptquartier Nord" wurde am 5. Februar 1946 aufgelöst. Seine Aufgaben wurden vom "Zivilen Dokumentenstab" zusammen mit der "Zentralen Auskunftstelle" und dem "Zivilen Auskunftamt" als zivile Dienststelle weitergeführt (Unterlagen des "Zivilen Dokumentenstab" wurden dem Bestand RW 54 zugeordnet).
Inhaltliche Charakterisierung: Die Überlieferung des Wehrkreiskommandos X und der zugeteilten bzw. unterstellten Dienststellen muss im Prinzip als verlorengegangen oder befehlsgemäß vernichtet angesehen werden.
Im Bestand RH 53-10 sind die Schrift- bzw. Archivgutreste des Wehrkreiskommandos X sowie dessen Nachfolgedienststellen "Wehrmachtstab Nord" und "Deutsches Hauptquartier Nord" bis zum 5.2.1946 zusammengefasst. Eine Trennung der Überlieferung des Wehrkreiskommandos X von den Nachfolgedienststellen hätte nur schwerlich vorgenommen werden können, da die Aufgaben des Wehrkreiskommandos unter der ursprünglichen Dienststellenbezeichnung zunächst auch unter britischer Oberhoheit weitergeführt wurden und die Besatzung und deutsche Kapitulation keinen radikalen organisatorischen Einschnitt nach sich zog. Die Veränderung in der Aufgabenstellung ergab sich schließlich im Laufe der Zeit aus den besonderen Bedingungen, unter denen die Betreuung und Aufrechterhaltung der Disziplin und Ordnung innerhalb der im Nordraum zusammengedrängten deutschen Verbände und Dienststellen erfolgte.
Die im Bestand RH 53-10 zusammengefassten Akten verteilen sich folgendermaßen:
Sammlung der Stammtafeln (17 AE), Abteilung I a (23 AE; 1937-1945), Abteilung I b (2 AE; 1940), Abteilung II a (13 AE; 1936-1946), Abt. Nachrichtenwesen (2 AE; 1937, 1943), Wehrkreisverwaltung (7 AE; 1937-1945), Heeresvermögensverwaltung (60 AE; 1934-1945). Die Akten beinhalten Aussagen in nennenswertem Umfang zum Reichsgrundbesitz (u.a. Urkundenverzeichnisse, Errichtung und Auflösung von Lazaretten), zur Mobilmachung, zu Unterbringungsangelegenheiten (auch Belegung der Standorte) und Personalfragen (u.a. Besetzung, Besoldung).
Die Amtsdrucksachen des Wehrkreises X sind im Vergleich zu den anderen Wehrkreisen in größerer Menge erhalten geblieben (22 Bde.), Erwähnung verdient die Reihe Verordnungsblatt (1936-1945).
Erschließungszustand: Findbuch, Online-Findbuch
Umfang, Erläuterung: 132 AE
Zitierweise: BArch RH 53-10/...
Den Wehrkreiskommandos oblagen u.a. Leitung des Ersatzwesens, Vorbereitung der Mobilmachung, Betreuung und Einsatz der Landesschützen-Bataillone (hauptsächlich Kriegsgefangenenbewachung), Überwachung der Ausbildung der unterstellten Truppen, Sicherung des Befehlsbereichs bei inneren Unruhen und im Kriege gegen feindliche Unternehmungen sowie Hilfe bei Notständen aller Art.
Im Zuge der Heeresverstärkung wurden ab April 1935 die bestehenden Wehrkreise (I bis VII) verkleinert und im Herbst die Wehrkreiskommandos VIII bis X, im Frühjahr 1936 XI und XII, schließlich im Herbst 1937 XIII neu gebildet.
Das Wehrkreiskommando X mit dem Standort Hamburg wurde bei Kriegsbeginn als stellv. Generalkommando X. Armeekorps und zugleich Befehlshaber im Wehrkreis X benannt; ihm unterstand der Kommandeur der Ersatztruppen X. Dazu kam am 25. Oktober 1939 ein 2. Kommandeur der Ersatztruppen (X/2) und am 23. Oktober 1939 zur Führung der Landesschützeneinheiten das Div. Kdo. z.b.V. 410. Am 8. November 1939 wurden die beiden Kommandeure der Ersatztruppen in 160. und 170. Division umbenannt. Als die letztere am 26.11. Stab einer Felddivision (der 170. Inf. Div.) wurde, trat die Division 180 an ihre Stelle.
Somit bestanden 1940: Div. Nr. 160 in Hamburg, Div. Nr. 180 in Bremen, Div. z.b.V. 410 in Hamburg und Div. z.b.V. 460 (nur vom 24.4.-25.10.1940).
Am 1. Juni 1940 verlegte die Division Nr. 169 mit einem Teil ihrer Ersatztruppen nach Dänemark, wo sie bis Kriegsende, später als 160. Reserve-Division, zuletzt als 160 Infanterie-Division blieb. An ihre Stelle trat am 10. Juni im Raum nördlich der Elbe die Div. Nr. 190, zuerst in Hamburg, dann seit 15. Oktober 1940 in Neumünster. Die Div. Nr. 180 wurde am 16. August 1943 nach Verden verlegt. Am 27. März 1943 wurde ein Kommandeur der Pantertruppen X gebildet.
Die Umgliederung des Ersatzheeres am 1. Oktober 1942 hatte im Wehrkreis X geringere Auswirkungen als bei den übrigen Wehrkreisen, da der Wehrkreis X aus Gründen des Küstenschutzes gegen eine mögliche Invasion seine Ausbildungseinheiten im Lande behielt. Nur die Division Nr. 160 in Dänemark gab am 1. November 1942 aus den aufgespalteten Bataillonen die Ersatztruppen an die Div. Nr. 190 zurück und behielt nur die Ausbildungseinheiten in Dänemark. Damit bestanden 1943: Div. Nr. 180 in Verden, Div. Nr. 190 in Neumünster, Div. z.b.V. 410 in Hamburg, Kdr. der Panzertruppen X (auch X/XI) Hamburg.
Die Div. Nr. 410 wurde am 20. Januar 1944 im Zuge der Fronthilfsmaßnahmen (Auflösung nicht notwendiger Stäbe) aufgelöst.
Auf die Meldung von der Landung englischer Fallschirmtruppen bei Arnheim hinter der deutschen Front wurde am 18. September 1944 das Stichwort "Alarm-Küste" ausgegeben. Auf dieses Stichwort hin wurden innerhalb von drei Tagen sämtliche Ersatzeinheiten des Wehrkreises in die Niederlande verlegt, einschließlich der Panzertruppen. Die Reststäbe der Divisionen setzten unter der Bezeichnung 180/X und 190/X ihre Aufgaben notdürftig fort. Am 31 Oktober wurden die beiden Divisionen in den Niederlanden in die 180. und 190. Infanterie-Divisionen umgegliedert. Die beiden Reststäbe erhielten neue Bezeichnungen: Div. Nr. 480 in Verden, Div. Nr. 490 in Neumünster.
Am 5. November 1944 übernahm der WK X vom WK VI den Regierungsbezirk Osnabrück.
Als "Gneisenau"-Verband stellte der Wehrkreis X im Februar 1945 innerhalb von vier Tagen die Division Hamburg auf, die an der Westfront nach kurzem Bestehen in die Felddivisionen aufging. Am 27. März 1945 wurden die Ersatzeinheiten im Rahmen der Gotenbewegung an die Front herangezogen, die des WK X (Div. 480 und 490) in der Nordgoten-Bewegung an die Weser und in den Raum Weser-Ems. Das Generalkommando bildete das Korps "Ems".
Außer den Divisionen unterstanden dem WK X direkt:
Kdr. der Ersatztruppen X (ab 8.11.1939: 160. Division),
2. Kdr. der Ersatztruppen X/2 (ab 8.11.1939: 170. Division),
Kdr. der Panzertruppen X,
Kdr. der Nachrichtentruppen X,
Kdr. der Kraftfahrparktruppe X,
Kdr. der Kriegsgefangenen im WK X,
Kdr. der Streifendienste im WK X,
Kdtr. der Truppenübungsplätze Münster (und nur territorial) Putlos und Raubkammer,
Wehrkreisarzt X (mit San.Abt., San.Parks und Untersuchungsstellen),
Wehrkreisveterinär X (mit Vet. Ausb.- und Ers.Abt, Vet.Parke, Heimat-Pferde-Park 10; Wehrkreis-Reit- und Fahrschule Soltau),
Wehrkreis Unterführerlehrgang X (aufgestellt Juni 1942),
Wehrkreis ROB Lehrgang X (aufgestellt im Sommer 1944),
Genesenden-Btl. D X (aufgestellt im September 1943).
Das Wehrkreiskommando X wurde nach Kriegsende unter alliierter Kontrolle am 15. Oktober 1945 in "Wehrmachstab Nord", dieser am 15. November 1945 in "Deutsches Hauptquartier Nord" umbenannt. Das "Deutsche Hauptquartier Nord" wurde am 5. Februar 1946 aufgelöst. Seine Aufgaben wurden vom "Zivilen Dokumentenstab" zusammen mit der "Zentralen Auskunftstelle" und dem "Zivilen Auskunftamt" als zivile Dienststelle weitergeführt (Unterlagen des "Zivilen Dokumentenstab" wurden dem Bestand RW 54 zugeordnet).
Inhaltliche Charakterisierung: Die Überlieferung des Wehrkreiskommandos X und der zugeteilten bzw. unterstellten Dienststellen muss im Prinzip als verlorengegangen oder befehlsgemäß vernichtet angesehen werden.
Im Bestand RH 53-10 sind die Schrift- bzw. Archivgutreste des Wehrkreiskommandos X sowie dessen Nachfolgedienststellen "Wehrmachtstab Nord" und "Deutsches Hauptquartier Nord" bis zum 5.2.1946 zusammengefasst. Eine Trennung der Überlieferung des Wehrkreiskommandos X von den Nachfolgedienststellen hätte nur schwerlich vorgenommen werden können, da die Aufgaben des Wehrkreiskommandos unter der ursprünglichen Dienststellenbezeichnung zunächst auch unter britischer Oberhoheit weitergeführt wurden und die Besatzung und deutsche Kapitulation keinen radikalen organisatorischen Einschnitt nach sich zog. Die Veränderung in der Aufgabenstellung ergab sich schließlich im Laufe der Zeit aus den besonderen Bedingungen, unter denen die Betreuung und Aufrechterhaltung der Disziplin und Ordnung innerhalb der im Nordraum zusammengedrängten deutschen Verbände und Dienststellen erfolgte.
Die im Bestand RH 53-10 zusammengefassten Akten verteilen sich folgendermaßen:
Sammlung der Stammtafeln (17 AE), Abteilung I a (23 AE; 1937-1945), Abteilung I b (2 AE; 1940), Abteilung II a (13 AE; 1936-1946), Abt. Nachrichtenwesen (2 AE; 1937, 1943), Wehrkreisverwaltung (7 AE; 1937-1945), Heeresvermögensverwaltung (60 AE; 1934-1945). Die Akten beinhalten Aussagen in nennenswertem Umfang zum Reichsgrundbesitz (u.a. Urkundenverzeichnisse, Errichtung und Auflösung von Lazaretten), zur Mobilmachung, zu Unterbringungsangelegenheiten (auch Belegung der Standorte) und Personalfragen (u.a. Besetzung, Besoldung).
Die Amtsdrucksachen des Wehrkreises X sind im Vergleich zu den anderen Wehrkreisen in größerer Menge erhalten geblieben (22 Bde.), Erwähnung verdient die Reihe Verordnungsblatt (1936-1945).
Erschließungszustand: Findbuch, Online-Findbuch
Umfang, Erläuterung: 132 AE
Zitierweise: BArch RH 53-10/...
Wehrkreiskommando X (Hamburg), 1933-1990
219 Aufbewahrungseinheiten; 3,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: RH 24-208 Korps "Ems" (ging aus stellv. Generalkommando X hervor)
RW 20-10 Rüstungsinspektion Hamburg
RW 21-9, 26, 42, 32 Rüstungskommandos Bremen, Hamburg, Lüneburg, Kiel
RW 46 Wehrwirtschaftsoffizier des Wehrkreiskommandos X
RW 54 Wehrmachtstab Nord / Deutsches Hauptquartier Nord / Ziviler Dokumentenstab
N 241 Nachlass Hans Meier-Welcker
Amtliche Druckschriften: RHD 49
RW 20-10 Rüstungsinspektion Hamburg
RW 21-9, 26, 42, 32 Rüstungskommandos Bremen, Hamburg, Lüneburg, Kiel
RW 46 Wehrwirtschaftsoffizier des Wehrkreiskommandos X
RW 54 Wehrmachtstab Nord / Deutsches Hauptquartier Nord / Ziviler Dokumentenstab
N 241 Nachlass Hans Meier-Welcker
Amtliche Druckschriften: RHD 49
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
24.04.2026, 10:58 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) (Archival tectonics)
- Militär (Archival tectonics)
- Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 (Archival tectonics)
- Reichsheer und Heer (Archival tectonics)
- Wehrkreiskommandos (Archival tectonics)
- Wehrkreiskommando X (Hamburg) (Archival holding)