Rechtsstreit zwischen der Gemeinde Littfeld und dem dortigen Schultheiß Johann Hermann Jochumb wegen der Konfirmation präsentierter Schatzungszettel, wegen des Holzverkaufs und wegen Schuldforderungen
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24 Nr. 177
E 401 Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.10. L
1706, 1725-1729
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Suppliken der sich streitenden Parteien, Klagen und Klageerwiderungen (1725-1729); Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde Littfeld in den Jahren 1723-1725; Holzrechnung über die Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde Littfeld in den Jahren 1723-1725; Revision der Gemeinderechnungen und Ermittlungen durch den Amtsrichter Bourbach zu Krombach; Spezifikation der Schuldforderungen des Johann Hermann Jochumb von der Gemeinde Littfeld (03.12.1726); Gerichtsprotokolle und Berichte des Amtsrichters Boubach zu Krombach über die Denunziationen; Vollmachten sämtlicher Einwohner der gemeinde Littfeld; Streit zwischen den Wiesenerben zu Littfeld und den dortigen Johann Hermann Jochumb wegen eigenmächtigen Einfalls in ein Feld (1727); Memorial und Gesuch des Schultheißen Jochumb zu Littfeld um Belehnung einer Fundgrube, der Ölbertshagen genannt (1727); Memorial und Gesuch des Schultheißen Jochumb zu Littfeld wegen erhobener Vorwürfe des Pastors Winter zu Krombach zu einer angeblichen Überführung einer weiblichen Diebesperson über die kurkölnische Grenze (1727); Abhaltung eines Gemeindegangs durch den Amtsrichter Bourbach (1726). Enthält auch: Bericht des Johann Caspar Trainer zu Ferndorf über die Haubergsgerechtigkeit der Gemeinde Littfeld (15.04.1706). Korrespondenten u.a.: Gerichtsschöffe Johann Wilhelm Busch, Amtsrichter Johannes Bourbach (Krombach), Schultheiß Johann Hermann Jochumb (Littfeld), Ihring (Siegen), Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf (Siegen), Friedrich Wilhelm Fürst zu Nassau-Siegen, Johann Thomas Flender (Littfeld), Johann Caspar Trainer (Ferndorf).
125 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:53 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.1. Verwaltungsbehörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv / Akten (Bestand)
- 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen (Gliederung)
- 22.10. L (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International