Johann Wider, Pflegsverwalter von Kling, seine Ehefrau Anna und ihr Beiständer Georg Wölkhaimer, Ratsherr von Rosenheim, erklären, dass Abt Hieronymus, Prior Heinrich Rotengader und der Konvent von St. Emmeram zu Regensburg ihr Gut Entmoos, auf dem sie vonseiten des Klosters eine Reitter Erbgerechtigkeit besaßen, völlig gefreit und sie zum Dank ihre Reiter Erbgerechtigkeit auf dem Gut Rapolden (Rappoldt) dem Kloster abgetreten haben. SBZ: Simon Voglmair und Leonhard Vogl, beide Bürger zu R. S1=A1. S2: Elias Holtzner, Bürger und Marktschreiber von Rosenheim
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Johann Wider, Pflegsverwalter von Kling, seine Ehefrau Anna und ihr Beiständer Georg Wölkhaimer, Ratsherr von Rosenheim, erklären, dass Abt Hieronymus, Prior Heinrich Rotengader und der Konvent von St. Emmeram zu Regensburg ihr Gut Entmoos, auf dem sie vonseiten des Klosters eine Reitter Erbgerechtigkeit besaßen, völlig gefreit und sie zum Dank ihre Reiter Erbgerechtigkeit auf dem Gut Rapolden (Rappoldt) dem Kloster abgetreten haben. SBZ: Simon Voglmair und Leonhard Vogl, beide Bürger zu R. S1=A1. S2: Elias Holtzner, Bürger und Marktschreiber von Rosenheim
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 3733
GU Kling 376
Registratursignatur/AZ: Kasten 7, Schublade Nr. 4, Nr. 10
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> IV. 1501-1600
1591 November 11
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: zwei an Presseln anhängende Siegel abgegangen
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Geschechen den ainlefften tag monats novembris nach Cristi unnsers ainigen herrn hailanndts erlösers unnd seligmachers heiligen geburt zellent im funfftzechen hundert ainundneuntzgisten jare.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1591
Monat: 11
Tag: 11
Äußere Beschreibung: 21x34 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Geschechen den ainlefften tag monats novembris nach Cristi unnsers ainigen herrn hailanndts erlösers unnd seligmachers heiligen geburt zellent im funfftzechen hundert ainundneuntzgisten jare.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1591
Monat: 11
Tag: 11
Äußere Beschreibung: 21x34 cm
Wider: Johann, Pflegsverwalter von Kling
Wider: Anna, Ehefrau des Johann
Wölkhaimer: Georg, Ratsherr von Rosenheim
Weiß: Hieronymus, Abt von St. Emmeram
Rotengader: Heinrich, Prior von St. Emmeram
Holtzner: Elias, Bürger und Marktschreiber von Rosenheim
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Hieronymus I. Weiß
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Priore \ Heinrich Rotengader
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift)
Entmoos (Gde. Vogtareuth, Lkr. Rosenheim)
Rapolden (Gde. Prutting, Lkr. Rosenheim)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:32 MESZ
CC0 1.0 Universell