Jakob, Abt des Zisterzienserklosters Dobrilugk, schreibt an Heinrich Tunkel, Landvogt der Niederlausitz, dass er die auf dem Liebenwerdaer Tag gemachten Vorschläge mit seinen Freunden und dem Konvent beraten habe und nicht einsehen könne, dass das Kloster dem ehemaligen Abt Heinrich eine jährliche Rente zukommen lassen solle, zumal das Kloster dies auch nicht könne. Er bittet den Landvogt daher, sich beim Kurfürsten von Sachsen dafür einzusetzen, dass der ehemalige Abt Heinrich dem Kloster Dobrilugk alle Besitzungen, wozu er auch Graditz und Zschackau zählt, zurückgeben und von weiteren Forderungen an das Kloster absehen möge. "datum Dobrilug sontag Jubilate anno 1535"