Sammlung zu Carl Goerdeler (Bestand)
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Na 013
Stadtarchiv Solingen (Archivtektonik) >> Bestände nichtstädtischer Provenienz >> Nachlässe und Sammlungen
1916 - 1956
Vorwort Carl Friedrich Goerdeler geb. am 31.Juli 1884 in Schneidemühl Beigeordneter in Solingen (1913-1919) 2. Bürgermeister in Königsberg (1920-1930) Oberbürgermeister von Leipzig (1930-1937) Goerdeler war eines der führenden Mitglieder im deutschen Widerstand. Er wurde am 2. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Bei den im Stadtarchiv Solingen archivierten Unterlagen zu Carl Goerdeler handelt es sich nicht um einen Nachlass, vielmehr um eine Sammlung. Sie wurde von Hans Dieter Kahrl zusammengetragen als Quellensammlung für seine Abhandlung zur Erlangung des Kommunaldiploms an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Wuppertal "Goerdelers Auffassung zu Staat und Gesellschaft, dargelegt an seinen literarischen Arbeiten", 1969 (Signatur der Archivbibliothek: GF 107). Abgesehen von den Schriften unter den Nummern Na 13-1, 2, 3, 5 und 6 finden sich ausnahmslos Fotokopien; ein großer Teil stammt aus dem Bundesarchiv, Bestand Nachlass Goerdeler. Der überwiegende Teil der Sammlung besteht aus Aufsätzen Goerdelers in Fachschriften und aus fotokopierten Typoskripten zu wirtschaftspolitischen Themen und auf dem Gebiet der Verwaltung. Nur wenige Unterlagen - ebenfalls vor allem Fotokopien - beziehen sich auf Goerdeler persönlich: 2 Arbeitszeugnisse der Stadt Solingen, 1 Dankschreiben des Oberbürgermeisters von Königsberg, 2 kurze Dankschreiben Goerdelers, ein Brief an einen Generalfeldmarschall, 6 Zeitungsartikel über Goerdeler und Gedanken Frau Goerdelers über das Leben ihres Mannes. Solingen, März 2011
Eingrenzung und Inhalt: * 31.7.1884 in Schneidemühl † gestorben: 2.2.1945 in Berlin-Plötzensee. Bestand enthält: Sammlung von Aufsätzen und Artikeln (überwiegend Kopien)
Eingrenzung und Inhalt: * 31.7.1884 in Schneidemühl † gestorben: 2.2.1945 in Berlin-Plötzensee. Bestand enthält: Sammlung von Aufsätzen und Artikeln (überwiegend Kopien)
Findbuch: 87 AE
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ