Vor dem weltl. Richter Nikolaus ("Niclas") übergibt Katharina zum Berner die "Richeflessin" (?) dem Bruder Jakob als Vertreter der Kartause den Hof zum Berner auf dem Flachsmarkt ("off dem Flachsmarckte") mit allen Zinsen und Rechten zu ewigem Besitz. Der genannte Vertreter verleiht durch seinen Mompar zum "Hemmenhobe" vor dem gleichen Richter der Katharina den Hof auf Lebenszeit gegen Instandhaltungspflicht. Zins: 1 Pfd. Wachs auf Lichtmeß. Zeugen: Die Bürger "Dylman" zum Hammerstein, "Wige zu dem Hemmenhoffe" und Gerh[art], Sohn Volgnands von Lorch ("Loriche"). Mit Eid besagt vor Salman, Kämmerer, und Heinrich Cleman, Schultheiß. "Actum et publicatum 1340 feria 5ta ante diem beati Matthei apostoli."
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Vor dem weltl. Richter Nikolaus ("Niclas") übergibt Katharina zum Berner die "Richeflessin" (?) dem Bruder Jakob als Vertreter der Kartause den Hof zum Berner auf dem Flachsmarkt ("off dem Flachsmarckte") mit allen Zinsen und Rechten zu ewigem Besitz. Der genannte Vertreter verleiht durch seinen Mompar zum "Hemmenhobe" vor dem gleichen Richter der Katharina den Hof auf Lebenszeit gegen Instandhaltungspflicht. Zins: 1 Pfd. Wachs auf Lichtmeß. Zeugen: Die Bürger "Dylman" zum Hammerstein, "Wige zu dem Hemmenhoffe" und Gerh[art], Sohn Volgnands von Lorch ("Loriche"). Mit Eid besagt vor Salman, Kämmerer, und Heinrich Cleman, Schultheiß. "Actum et publicatum 1340 feria 5ta ante diem beati Matthei apostoli."
U / 1340 September 14 (in 13 / 263)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 13 (Stifts- und Klosterarchive)
14.09.1340
Kartause Mainz
Deutsch, Kop. 17. Jh. in 13/263, Bl. 25'. - Dritter Bann U / 1342 Juni 26/ IV.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ