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Dekanat Matthias Konrath
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Enthält u.a.: Fakultätssitzung nebst Einladung und Protokoll: 14. Mai 1910 (u.a. Bericht über die Witwenkasse, Vorschlag über die Verwendung des Legatum Owstinianum, Jahresbericht, Bericht über die Baukommission, Vermeidung von Kollisionen der Vorlesungen, Dekanatsübergabe), 25. Juni 1910 (u.a. Mitteilungen, Benzmann zur Promotion zugelassen, Bericht der Baukommission, Änderung der Fakultätsstatuten), 9. Juli 1910 (u.a. Vorschläge der Kommission für Statutenänderung, Gleichstellung der außer-etatsmäßigen Extraordinarien, Stipendienverteilung, Kommissionsbericht zur Besetzung des Schuppe`schen Ordinariats), 16. Juli 1910 (u.a. Vorschläge für das Usedom`sche Stipendium), 27. Juli 1910 (Mitteilungen, Koll. Schöne übernimmt Programmschrift für 1911, Statutenänderung), 30. Juli 1910 (Habilitation Dr. Bergsträsser), 7. Oktober 1910 (u.a. Vertreter für den verstorbenen Koll. ThomeŽ, neue Fakultätsstatuten), 12. Oktober 1910 (Besetzung und Vertretung des erledigten math. Ordinariats), 10. Dezember 1910 (u.a. Einführung des Koll. Schwarz, Stipendienverteilung), 14. Januar 1911 (Fakultätsststuten, Pschmadt zur Promotion zugelassen, Lehrauftrag für Prof. Curschmann), 25. Februar 1911 (u.a. betreffend Spezialfächer und Eingabe an den Minister hierzu, Frage zur Ernennung eines Privatdozenten für Mathematik mit Lehrauftrag, Dekanatswahl), 6. Mai 1911 (Einführung des Koll. Vahlen, Stipendien, Preisaufgaben, Baubericht über das Seminargebäude). - Amtliche Verfügungen und Mitteilungen: betr. Verwendung von Normalbriefumschläge, französische und englische Ferienkurse, Gesetz betr. Reisekosten der Staatsbeamten, Einrichtung des "Amerika Institutes", Erhebung von Bibliotheksgebühren, Leihverkehr zwischen preußischen Bibliotheken, Fortbildung der Oberlehrer, Villa Falconieri (Erholungsheim), Behandlung geschäftlicher Anfragen nichtpreußischer Behörden, Bezugsquellen für Farbbänder, Anfrage zur Residenzpflicht der Privatdozenten und ihrer Verpflichtung zu Lesen, Einsendung von Dissertationen naturwissenschaftlichen und volkswirtschaftlichen Inhalts an den Minister für Landwirtschaft, Einsendung von Statuten und anderen Drucksachen für die ägyptische Universität Kairo, Runderlaß betreffend Jugendpflege, Amtliche Benennung des Seminars für neuere Sprachen, Angelegenheiten der Medizinal-Verwaltung gehen an das Ministerium des Inneren über. - Verfassung: Eingabe der phil. Fakultät Kiel betr. Immatrikulation der Seminarlehrerinnen und Antwort hiesiger Fakultät darauf, Fakultät Halle gegen Ausdehnung der Bibliotheksgebühr auf die Hochschullehrer, Protokolle der 7. und 8. preußischen Rektorenkonferenz, Vorgang betreffend Rechte der Emeritierten (Eingabe des Prof. Wendelin Foerster und Gutachten von Loening, Halle), Anfrage des Stud. Wronski bezüglich Anrechnung von Semestern an der technischen Hochschule. - Fakultätsstatuten und Promotionsordnung: Anfrage aus Königsberg ob Eingaben an den Minister nach hiesigen Statuten von allen Fakultätsmitgliedern unterzeichnet werden, Fakultät Kiel faßt ihre Doktordiplome in deutscher Sprache ab, Anfrage der Fakultät Tübingen wegen Zulassung von Abiturienten lateinloser Oberrealschulen zur Promotion, Kurator bittet um 4 Exemplare der Statuten von 1908, die Fakultäten Münster und Marburg und die Oberschulbehörde Hamburg bitten um Zusendung der hiesigen Statuten und Habilitationsordnung, Dekan aus Heidelberg bittet um Zusendung der Geschäftsordnung, Fakultät Münster fragt ob Statuten von 1908 bestätigt sind, Allerhöchster Erlaß vom 30. Mai 1910 betreffend die Erweiterung der Rechte etatsmäßiger Extraordinarien die ein Spezialfach vertreten und Aufforderung des Ministers die Universitäts- und Fakultätsstatuten damit in Einklang zu bringen (dazu Schriftverkehr, Verhandlungen, Beschlüsse), Antrag an den Minister den Vertretern der pharmazeutischen und der physikalischen Chemie die Rechte der etatsmäßigen Extraordinarien zu verleihen, ministerielle Aufforderung neue Fakultätsstatuten auszuarbeiten (Anfrage an andere Fakultäten ob an sie die selbe Aufforderung ergangen ist und Antworten dieser), Ministerialerlaß mit Änderungen der hiesigen Universitäts- und Fakultätsstatuten, Vorschläge der Fakultät betreffend der Spezialfächer im Sinne des § 24 der Universitätsstatuten, Eingabe an den Minister die nicht etatsmäßigen Extraordinarien der indischen Philologie und der pharmazeutischen und der physikalischen Chemie zu den Geschäften der Fakultät zuziehen zu dürfen. - Promotionsangelegenheiten: Glückwunsch an Geheimr. Dr. Bernhard Schulz zum 50jährigem Doktorjubiläum und Erneuerung seines Diploms, Giessen weißt Dissertation von Johann August Merck wegen Plagiates ab, Stud. Lothar Raabe möchte Dissertation sofort einrreichen und Examen später ablegen, Stud. Willi Piper zieht die Dissertation zurück und bittet um Erstattung der Meldegebühr, Stud. Raabe zieht seine Dissertation bis Oktober zurück, Gutachten des Koll. Ehrismann betreffend Zulassung des Kand. Benzmann zur Promotion, Gesuche um Verlängerung der Dissertations-Druckfrist (Heinr. Seelheim, Friedr. Mainone, Emilie Schomann, Rich. Erich Müller, M. Klar, H. Gattermann, Mich. Haltenberger 2 Mal, Walther Fleischer, F.E.A. Campbell, Heinr. Behrens, Ernst Bandlow). - Promotionsanfragen: Dr. Arth. Süss Wien (Staatswissenschaften), Lehrer E. Günther Mexiko (Prom. i. absentia), Wilh. Banneitz (Nationalökonomie), Schlachthofdirektor Schroeder (Zoologie), E. Otto Hartlich Prof. a.D., Zahnarzt E. Baltz, Vikar Joh. Strutz (Philos.), J. Steinborn wiss. Lehrer, John A. Falconer (Englisch), Nescho Saltscheff (Musikwissenschaften), Stud. med. dent. W. Panter, Fr. Winkler (Nationalökonomie), G. Landsbergen (Nationalökonomie), Dr. Wermer für ein Fräulein aus Östereich (Naturwissenschaft), Stud. phil. R. Hynek, Stud. phil. Heinr. Rowe (Wiederholung d. Prüfung), Stud. phil. Faro Mrawian (Philosophie), Alfr. Heckel (Staatswissenschaften), Pfarrer Gutzke (Zusend. d. Prom.-ordnung), Stud. phil. Erwin Hilliger (Chemie), Rektor Noth (Zusendung d. Prom.-ordnung), P. Senftleben Danzig (Nationalökonomie), Stud. P. Burckardt (Nationalökonomie), Stud. Jos. Wanke teilt mit dass seine Dissertation in Oldenburg gedruckt wird. - Lehrkörper und Lehrwesen: Philosophie: Emeritierung des Prof. Dr. Schuppe mit Verleihung des Roten Adlerorden II. Klasse mit Eichenlaub, Vorschläge für die Wiederbesetzung des Lehrstuhls, Anfrage warum nicht auch Prof. Dessoir für das erledigte Ordinariat in Frage kommt, Ernennung des ao. Prof. Dr. Hermann Schwarz aus Marburg zum ordentl. Professor und Nachfolger von Prof. Schuppe, Beurlaubung von Dr. Jacoby wegen Gastvorlesungen an der Universität Harvard in Cambrige. - Mathematik: Dankschreiben für die Anteilnahme am Ableben des Prof. Thome`, Vorschläge zur Wiederbesetzung des Ordinariats, Ernennung des ao. Prof. Dr. Theodor Vahlen zum Ordinarius und Nachfolger des verstorbenen Prof. Thome`. - Physik: Prof. Dr. Holtz von seinen amtlichen Pflichten entbunden und Verleihung des Kronenordens III. Klasse, Privatdozent Dr. Schreber für Sommersemester 1910 beurlaubt, Dr. Schreber`s ungeziemendes Schreiben zurückgewiesen, Fakultät befürwortet ein Gesuch an den Minister betreffend Verleihung eines Stipendiums an Schreber. - Chemie: betr. Privatdozent Dr. Otto Anselmino (Fakultät beantragt Professorentitel, er erklärt sich zur Änderung des Titelblattes seines Buches bereit, Urlaubsgesuch zur Fertigstellung seiner Arbeiten im Gesundheitsamt), Koll. Auwers lehnt Ruf zur Universität nach Breslau ab. - Geologie: Urlaubsgesuch von Dr. Hans Philipp zwecks wissenschaftlicher Reise. - Mineralogie: erneute Eingabe an den Minister den ao. Prof. Dr. Ludwig Milch zum ordentlichen Professor zu ernennen. - Geschichte: Eingabe zur Erteilung eines Lehrauftrages für Dr. Curschmann. - Kunstgeschichte: Dr. Max Semrau zum etatsmäßigen Extraordinarius ernannt. - Germanistik: betr. Prof. Dr. Johannes Stosch (Fakultät beantragt beim Minister eine finanzielle Unterstützung für eine dringend erforderliche Kur, Beurlaubung zur Wiederherstellung der Gesundheit, Dankschreiben für Beweis der Anteilnahme bei seinem Tode, Kiel fragt nach Anschrift der Hinterbliebenen). - Romanische Philologie: Privatdozent Prof. Dr. Thurau weiterhin mit vertretungsweisen Vorlesungen beauftragt und zum kommissarischen Mitdirektor des Romanischen Seminars bestellt.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.