Herr Johan Hertelini von Speyer, Vikar zu St. Johannes, übergibt vor Richter Johan Foltze durch seinen Mompar Heinz Pruendener zu Erbe Mathys von Rense eine Scheuer in der Stuckergasse, die auf der einen Seite an den Garten des verstorbenen Kämmerers Salman, auf der andern Seite an den Garten zu Eppenstein stößt, wie sie Heinrich zum Suters innegehabt hat, zu 30 Schilling Heller Zins, fällig je zur Hälfte auf Johanni B. und Ev. oder binnen Monatsfrist dem Inhaber des St. Agathenaltars zu St. Johannes (z.Zt. der genannte Vikar). Zeugen: Cuntze Rode zum Ottenkeller und Peder Koler der Seiler. "Und geschach [...] dusent vierhundert und drutzehen [...] off den samstag of sent Johans Baptisten dag."
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Herr Johan Hertelini von Speyer, Vikar zu St. Johannes, übergibt vor Richter Johan Foltze durch seinen Mompar Heinz Pruendener zu Erbe Mathys von Rense eine Scheuer in der Stuckergasse, die auf der einen Seite an den Garten des verstorbenen Kämmerers Salman, auf der andern Seite an den Garten zu Eppenstein stößt, wie sie Heinrich zum Suters innegehabt hat, zu 30 Schilling Heller Zins, fällig je zur Hälfte auf Johanni B. und Ev. oder binnen Monatsfrist dem Inhaber des St. Agathenaltars zu St. Johannes (z.Zt. der genannte Vikar). Zeugen: Cuntze Rode zum Ottenkeller und Peder Koler der Seiler. "Und geschach [...] dusent vierhundert und drutzehen [...] off den samstag of sent Johans Baptisten dag."
U / 1413 Juni 24 (in U / 1417 Dezember 2)
(IV 368)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
24.06.1413
St. Johannes Mainz
Enthalten in der Eidbesagung 1417 Dezember 2.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ