Ritter, Eugen (Bestand)
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7.266
Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 7. Nichtamtliche Überlieferung >> 7.1. Nachlässe von Einzelpersonen und Familien >> Nachlässe P - R
1814-2011
Geschichte des Bestandsbildners: Der Soldat Eugen Ritter wurde am 12.6.1899 als Sohn des Kaufmanns Emil Ritter und dessen Frau Anni, geb. Bergfeld, in Bremen geboren. Sein Großvater Georg Bergfeld war der Sohn des Mitbegründers der Silberwarenfabrik Koch & Bergfeld. Ritter nahm am Ersten Weltkrieg teil und kämpfte in den Freikorps gegen die Bremer Räterepublik und die Weimarer Republik. Im "Stahlhelm" pflegte er militaristische Traditionen und diente in Hitlers Wehrmacht als Oberst. Er verstarb 1974. Ein ausführlicher Lebenslauf kann der Publikation zum Bestand entnommen werden.
Bestandsgeschichte: Der Bestand wurde am 5.2.2016 durch einen Sohn Ritters dem Staatsarchiv übergeben. Der Nachlass, dessen einzigartiger Wert bereits Jahre zuvor durch die Nachkommen Ritters erkannt worden war, besteht zu einem Großteil aus Fotos, Negativen, Rollfilmen und Fotoalben vorrangig aus der Zeit des Ersten Weltkrieges, aber auch aus Korrespondenzen, Tagebüchern, persönlichen Erinnerungsstücken sowie einem Handapparat. Das Leben Ritters, der stets seinen nationalkonservativen und monarchistisch geprägten Prinzipien treu blieb, wird vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis in die frühen Jahre der Bundesrepublik hinein auf vielfältige Weise dokumentiert.
Die Bearbeitung erfolgte gemeinsam durch das Bildarchiv und dem zuständigen Schriftgutreferat im Frühjahr 2016. Die innere Ordnung des Bestandes wurde weitgehend beibehalten, nur im Einzelfall wurden neue Ordnungskriterien an den Bestand herangetragen. Die Korrespondenzen wurden, sofern das noch nicht der Fall war, nach einzelnen Korrespondenzpartnern geordnet. Ein Karton mit militärischen Orden und Medaillen wurde in die Medaillensammlung (13,P) eingearbeitet (Signaturen s.u. "Korrespondierende Archivalien").
Bestandsgeschichte: Aus Sicherheitsgründen wurden einzelne Nitratfilme entnommen und in Kühlschränken in einem gesonderten Magazin eingelagert. Für eine Benutzung dieser Filme ist das Bildarchiv anzusprechen.
Auf einer externen Festplatte gesichert befinden sich Digitalisate von Teilen des Bestandes sowie von weiteren Unterlagen aus dem Nachlass der Familie Ritter, darunter Tonbandaufnahmen und die Tagebücher Heti Ritters, geb. Klingenberg. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Auswertung sollte auch hier Einsicht genommen werden. Für eine Benutzung ist die Fotowerkstatt anzusprechen.
Im Landesfilmarchiv sind die 9,5 mm Schmalfilme von Eugen Ritter eingelagert.
Bestandsgeschichte: Der Bestand wurde am 5.2.2016 durch einen Sohn Ritters dem Staatsarchiv übergeben. Der Nachlass, dessen einzigartiger Wert bereits Jahre zuvor durch die Nachkommen Ritters erkannt worden war, besteht zu einem Großteil aus Fotos, Negativen, Rollfilmen und Fotoalben vorrangig aus der Zeit des Ersten Weltkrieges, aber auch aus Korrespondenzen, Tagebüchern, persönlichen Erinnerungsstücken sowie einem Handapparat. Das Leben Ritters, der stets seinen nationalkonservativen und monarchistisch geprägten Prinzipien treu blieb, wird vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis in die frühen Jahre der Bundesrepublik hinein auf vielfältige Weise dokumentiert.
Die Bearbeitung erfolgte gemeinsam durch das Bildarchiv und dem zuständigen Schriftgutreferat im Frühjahr 2016. Die innere Ordnung des Bestandes wurde weitgehend beibehalten, nur im Einzelfall wurden neue Ordnungskriterien an den Bestand herangetragen. Die Korrespondenzen wurden, sofern das noch nicht der Fall war, nach einzelnen Korrespondenzpartnern geordnet. Ein Karton mit militärischen Orden und Medaillen wurde in die Medaillensammlung (13,P) eingearbeitet (Signaturen s.u. "Korrespondierende Archivalien").
Bestandsgeschichte: Aus Sicherheitsgründen wurden einzelne Nitratfilme entnommen und in Kühlschränken in einem gesonderten Magazin eingelagert. Für eine Benutzung dieser Filme ist das Bildarchiv anzusprechen.
Auf einer externen Festplatte gesichert befinden sich Digitalisate von Teilen des Bestandes sowie von weiteren Unterlagen aus dem Nachlass der Familie Ritter, darunter Tonbandaufnahmen und die Tagebücher Heti Ritters, geb. Klingenberg. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Auswertung sollte auch hier Einsicht genommen werden. Für eine Benutzung ist die Fotowerkstatt anzusprechen.
Im Landesfilmarchiv sind die 9,5 mm Schmalfilme von Eugen Ritter eingelagert.
Bestand
Literatur: Diethelm Knauf, Armin und Rüdiger Ritter: Mit Fotoapparat und Infanteriegewehr. Der Bremer Eugen Ritter. Bilder eines deutschen Lebens. Biografische Skizzen aus dem deutschnationalen Milieu, Bremen 2014.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 11:55 MESZ