Schuldabtragung für den verstorbenen Petrus Bodeus durch seine Schwestern Susanne und Sara Maria
Vollständigen Titel anzeigen
4KG 005 Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf, 4KG 005 (Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf), 351R 20
4KG 005 Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf
Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf >> Bestand Düsseldorf I >> Urkunden und Testamente
23.9.1642, 1643,1648
Regest: Vor dem Amsterdamer Notar Jan Warnartz bekunden die Geschwister Susanne und Sara Maria Bodeus von Solingen mit Beistand ihres zu ”Coeulden“ wohnenden Mombers Hans Mitz, dass ihr verstorbener Bruder Petrus Bodeus dem Jan Moriaen sen., Kaufmann zu Amsterdam, 395 Reichstaler sowie die Zinsen dafür seit dem Jahre 1634 schulde. Sie übertragen dem Gläubiger nun einen bestimmten Anteil ”van’t water genoemt de Wopper (Wupper), gelegen in’t Berchland (Bergisches Land), streckende van de dyck van de papiermolen aff, te weten daer’t water van de beeck der vorscr. papiermolen in de Wopper loopt, ende dat tot aen den eltersteen toe, welcke eltersteen langh ende bret is thien vooten, leggende de voorscr. Eltersteen halff op’t land end halff in’t water de Wopper“. Dieses Wasser sei vordem durch Kauf von dem Junker Kessel, Amtmann oder Drost zu Elberfeld, an Rutger Scholler gelangt; dieser habe es wieder verkauft an ihren Bruder Petrus Bodeus usw.- Verhandelt zu Amsterdam vor Jan de Bory und Gottfried Lauterbach, Kaufleuten, als Zeugen; Mit weiteren bezüglichen Nachträgen von 1643 und 1648.
Abschrift von 1649, beglaubigt durch den Notar Adrianus Hellingh in Köln.
Urkunden
Ausgestellt in Amsterdam. fehlt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:35 MEZ