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Namens des Kurfürsten Johann Georg IV. von Sachsen belehnt Freiherr Nicol von Gersdorff auf Baruth, Landeshauptmann der Oberlausitz, die Stadt Bautzen mit dem Dorf Purschwitz mit allem Zubehör.
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Namens des Kurfürsten Johann Georg IV. von Sachsen belehnt Freiherr Nicol von Gersdorff auf Baruth, Landeshauptmann der Oberlausitz, die Stadt Bautzen mit dem Dorf Purschwitz mit allem Zubehör.
Urkunden >> Abteilung I >> C . Käufe, Lehn-, Pfand- und Gedingebriefe über Grundstücke sowie deren Zinsen und Rechte
11. Februar 1692
weitere Personen: Andreas Sommer, regierender Bürgermeister; Johann Lehmann, Matthäus Göbel; Dr. Georg Marsmann, Syndicus; Bernhard Kreckler, Stadtrichter; Johann George Seidel, Oberkämmerer; Christian Martini; Johann Bennade; Gottfried Schramm; Matthäus Hennicky, Kämmerer; Gottfried Steudner; Lizensiat Peter Henrici; Lizensiat Caspar Christian Hubich; Andreas Nietschier; Jeremias Behrnauer
Stadt Bautzen
Umfang in Blatt: 1
Format: 63,5 x 33,0
Archivale
Orginaldatierung: am elfften Februarii
Vermerke auf Urkunde: ja, alte Signatur auf Rückseite
Ausstellungsort: Bautzen (auf dem Churfürstlichen Sächs. Schloß zu Budißin)
Beglaubigungsmittel: ja, hängendes Siegel an Pergamentstreifen
Bearbeiter Regest: Dr. Lars-Arne Dannenberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.