Verwaltung der Militärhospitäler (Bestand)
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02.01-5/3
Archiv der Hansestadt Lübeck (Archivtektonik) >> 02 Fremde Behörden und Gerichte >> 02.01 Französische Zeit >> 02.01-05 Französische Militärbehörden
1806-1817
Erschließungszustand, Umfang: erschlossen
1 lfm
Verwandte Verzeichnungseinheiten: übrige Bestände "Französische Zeit"; Hospitalkommission 1806
Vorwort: siehe das bestandsübergreifende Vorwort unter 2.1 Französische Zeit
Eingrenzung und Inhalt: Register über Zu- und Abgänge; Register über durch Tod Abgegangene; Register über Krätzekranke; Register über geschlechtskranke Frauen; Rechnungswesen; Korrespondenz der Hospitalkommission
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: a. Die Hospitäler der französischen Armee unterstanden zusammen mit dem Fourrage-, Quartier- und Fuhrwesen dem Département der Kriegsverwaltung. Bereits nach der Okkupation Lübecks begann die Belegung bestehender Hospitäler und anderer geeigneter Einrichtungen für Kranke und Verwundete des Feldheers. Krätzekranke wurden in eigenen Häusern untergebracht. Die finanziellen Lasten und der eigentliche Dienst in den Hospitälern oblag jedoch allein den Kommunen, speziell der Lübecker Hospitalkommission (vgl. dort). Nach dem Abzug der Franzosen aus Lübeck im Dez. 1813 mussten 1) die Insassen weiterbetreut werden, 2) benötigten die Truppen der verbündeten deutschen Staaten ebenfalls Lazarette. Zum 1. Januar 1814 wurde Deutschland in 6 Lazarettbezirke (Arrondissements) eingeteilt, an deren Spitze jeweils 1 Lazarett-Direktion stand, die mit Finanzmitteln und ärztlichem Personal ausgestattet war. Die in Lübeck befindlichen Lazarette, die unter der Verwaltung der Hospitalkommission weitergeführt wurden, gehörten hiernach mit Mecklenburg, Hannover, Braunschweig, Oldenburg und den anderen Hansestädten zum 5. Arrondissement.
b. Die von 1806-1813 vorliegenden Register sind nach Ausweis der Handschriften und Kopfbögen von der Militärverwaltung geführt worden.
1 lfm
Verwandte Verzeichnungseinheiten: übrige Bestände "Französische Zeit"; Hospitalkommission 1806
Vorwort: siehe das bestandsübergreifende Vorwort unter 2.1 Französische Zeit
Eingrenzung und Inhalt: Register über Zu- und Abgänge; Register über durch Tod Abgegangene; Register über Krätzekranke; Register über geschlechtskranke Frauen; Rechnungswesen; Korrespondenz der Hospitalkommission
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: a. Die Hospitäler der französischen Armee unterstanden zusammen mit dem Fourrage-, Quartier- und Fuhrwesen dem Département der Kriegsverwaltung. Bereits nach der Okkupation Lübecks begann die Belegung bestehender Hospitäler und anderer geeigneter Einrichtungen für Kranke und Verwundete des Feldheers. Krätzekranke wurden in eigenen Häusern untergebracht. Die finanziellen Lasten und der eigentliche Dienst in den Hospitälern oblag jedoch allein den Kommunen, speziell der Lübecker Hospitalkommission (vgl. dort). Nach dem Abzug der Franzosen aus Lübeck im Dez. 1813 mussten 1) die Insassen weiterbetreut werden, 2) benötigten die Truppen der verbündeten deutschen Staaten ebenfalls Lazarette. Zum 1. Januar 1814 wurde Deutschland in 6 Lazarettbezirke (Arrondissements) eingeteilt, an deren Spitze jeweils 1 Lazarett-Direktion stand, die mit Finanzmitteln und ärztlichem Personal ausgestattet war. Die in Lübeck befindlichen Lazarette, die unter der Verwaltung der Hospitalkommission weitergeführt wurden, gehörten hiernach mit Mecklenburg, Hannover, Braunschweig, Oldenburg und den anderen Hansestädten zum 5. Arrondissement.
b. Die von 1806-1813 vorliegenden Register sind nach Ausweis der Handschriften und Kopfbögen von der Militärverwaltung geführt worden.
Bestand
Benutzungsbeschränkung: keine
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
30.06.2025, 10:12 AM CEST