Cordula von Reischach, Äbtissin, und der Konvent des Klosters Söflingen verkaufen mit Zustimmung Heinrich Castners, Provinzialministers der Minoriten Straßburger Provinz, um 100 Gulden an die Stadt Ulm die "gerichtbarkeit, straffbarkeit, gepott und vorbott" in ihren in Bermaringen gelegenen acht Gütern: (1) Haus und Hofreite des Michel Beck, Anstösser: Hans Maler und Hans Kemer, (2) Michel Becks Acker mit Seldrecht, zwischen Hans Möschs Haus und Garten, (3) Hans Malers Seld zwischen Urban Eiselins und Michel Becks Häusern, (4) Hans Möschs Seld am Rande des Dorfes, am Lech, am Hause des Schmids Konrad Kappenler gelegen, (5) Michel Gailharts Gut, Anstösser: Hans Helin und Hans Weber, (6) Klaus Mairs oder Neyrs Gut, Anstösser: Sixt Hefelin, (8) Sixt Hefelins Gut, Anstösser: Peter Mösch und Hans Strauss, - unter Vorbehalt des Rechts des Klosters auf Steuern, Gülten und Dienste aus diesen Gütern und unbeschadet des Vertrags zwischen dem Kloster und Philipp von Rechberg von Hohenrechberg vom 22. April 1507 (U 780).