Rodolphus van Langen, Domherr zu Münster und Besitzer des Amtes Mesem, bekennt, dass das ihm gehörige Erbe Eggershues mit einer Seite auf dem Grund des Erbes Kempenhues, Bauerschaft Hasswede Kirchspiel Mesem, das zeitweise unbesetzt war, als dessen Eigentümer sich das Kloster Bentlage ausgewiesen hat, steht und dass das Kloster auf des Ausstellers, durch Johann Krechter, Pastor zu Mesem, und Bernardus Bode, Bürgermeister zu Rene, übermittelte Bitten, diesem eine Breite des Kempengrundes von zehn Fuß von der Wand des Eggershauses bis über den Bach überlässt; dafür sollen Egbert, der das Erbe jetzt bewirtschaftet, und seine Nachfolger dem Kloster jährlich 3 münsterische Pfennige zahlen für die Seelen derer, die den Grund bisher zu Unrecht genutzt haben. Der Aussteller übernimmt die Vogtei über Kempenhues und erhält dafür jährlich einen Vogtschilling, der mit 1 rheinischen Goldgulden abzulösen ist. crastino sancti Anthonii abbatis
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Rodolphus van Langen, Domherr zu Münster und Besitzer des Amtes Mesem, bekennt, dass das ihm gehörige Erbe Eggershues mit einer Seite auf dem Grund des Erbes Kempenhues, Bauerschaft Hasswede Kirchspiel Mesem, das zeitweise unbesetzt war, als dessen Eigentümer sich das Kloster Bentlage ausgewiesen hat, steht und dass das Kloster auf des Ausstellers, durch Johann Krechter, Pastor zu Mesem, und Bernardus Bode, Bürgermeister zu Rene, übermittelte Bitten, diesem eine Breite des Kempengrundes von zehn Fuß von der Wand des Eggershauses bis über den Bach überlässt; dafür sollen Egbert, der das Erbe jetzt bewirtschaftet, und seine Nachfolger dem Kloster jährlich 3 münsterische Pfennige zahlen für die Seelen derer, die den Grund bisher zu Unrecht genutzt haben. Der Aussteller übernimmt die Vogtei über Kempenhues und erhält dafür jährlich einen Vogtschilling, der mit 1 rheinischen Goldgulden abzulösen ist. crastino sancti Anthonii abbatis
B 206u Kloster Bentlage - Urkunden
Kloster Bentlage - Urkunden >> 6. 1501 bis 1525
1515 Januar 18
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:12 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.4. Geistlichkeit, Stifte, Klöster (Tektonik)
- Kloster Bentlage (Tektonik)
- Kloster Bentlage / Urkunden (Bestand)
- 6. 1501 bis 1525 (Gliederung)