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Amtsführung bei der Bücherzensur-Spezialkommission
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HR I Fasz. 498 Nr. 1
HR I Fasz. 499 Nr. 40
GR Fasz. 256 Nr. 1
Staatsverwaltung 493
Staatsverwaltung 494
Staatsverwaltung 2886
Kurbayern Bücherzensurkollegium
Kurbayern Bücherzensurkollegium >> 2. Generalakten >> 2.1. Organisation und Amtsführung
1799 - 1803
Enthält:
Errichtung und Instruktion; Übergabe der Direktorialakten des Bücherzensurkollegiums an das Direktorium der Bücherzensur-Spezialkommission (mit Verzeichnis); Verwendung der nicht mehr benötigten Räte des ehemaligen Bücherzensurkollegiums; künftige Zuständigkeit für die Zensur einer französischen Zeitung; Stellung gegenüber der Generallandesdirektion, insbesondere in Bezug auf den zu verwendenden Korrespondenzstil; Erinnerung des Interims-Registrators v. Bube wegen fehlender Personalakten; Beschwerde des Bücherspediteurs v. Bube wegen Nichtbeachtung der Zensurgesetze bzw. Missachtung des Speditionsamts durch die Münchner Buchhändler, insbesondere durch Lindauer, und Vorschläge zur besseren Einbindung von Registratur bzw. Kanzlei in den Geschäftsgang; Bitte um eine Generalinstruktion als Ergänzung zum Errichtungsmandat von 1799
25 Bl.
Kurbayern Bücherzensurkollegium
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Lindauer: Joseph, München, Buchhändler
Bube: Wilhelm v., Bücherspediteur und Sekretär des Zensurkollegiums
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.