Güter der Familie von Dincklage (Bestand)
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NLA OS, Erw B 5
Nds. Landesarchiv, Abt. Osnabrück (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Organisationen, Betriebe, Einrichtungen >> 2.4 Adels- und Gutsarchive
1351-1873
Geschichte des Bestandsbildners: Nachdem die Linie der Familie von Dincklage auf Loxten 1649 im Mannesstamm ausgestorben war, fiel das Gut, dem mittlerweile auch das ehemalige Gut der Familie Voss zu Dieck angehörte, letztlich 1682 durch Kauf an die Familie von Hammerstein.
Bestandsgeschichte: Der Bestand Erw B 5 stellt in seiner vorliegenden Form einen Mischbestand dar. Der 1914 erstmals verzeichnete Altbestand entstammt dem 1897 erworbenen Nachlass des Amtsgerichtsrats Julius Sudendorf. Er umfasst 19 Urkunden, die aus den Archiven der Güter Loxten bzw. Dieck (Kirchspiel Dinklage, Amt Vechta) stammen dürften. Die sieben Aktentitel des Altbestandes hingegen (0,10 Meter), welche fast ausschließlich auf Betreffe der Pfarrkirche in Badbergen abheben, lassen sich eindeutig dem ehemaligen Archiv des Gutes Schulenburg im Besitz der Familie von Dincklage (bis 1912) zuweisen.
Die zweite Akzession aus dem Jahre 1986 gelangte als Schenkung der Familie von Dincklage ins Staatsarchiv und gehörte zuvor vollständig dem Archiv der von Dincklage auf Schulenburg an. Die Abgabe im Umfang von 13 Urkunden und ca. 0,60 Metern Akten umfasst freilich nur einen geringen Teil des ehemaligen Gutsarchivs, aus dem auch die unter der Bestandsbezeichnung Dep. 39 b (Familie Dincklage-Schulenburg) verzeichneten Archivalien (Umfang ca. 1,20 Meter) stammen.
Bestandsgeschichte: Der Bestand Erw B 5 stellt in seiner vorliegenden Form einen Mischbestand dar. Der 1914 erstmals verzeichnete Altbestand entstammt dem 1897 erworbenen Nachlass des Amtsgerichtsrats Julius Sudendorf. Er umfasst 19 Urkunden, die aus den Archiven der Güter Loxten bzw. Dieck (Kirchspiel Dinklage, Amt Vechta) stammen dürften. Die sieben Aktentitel des Altbestandes hingegen (0,10 Meter), welche fast ausschließlich auf Betreffe der Pfarrkirche in Badbergen abheben, lassen sich eindeutig dem ehemaligen Archiv des Gutes Schulenburg im Besitz der Familie von Dincklage (bis 1912) zuweisen.
Die zweite Akzession aus dem Jahre 1986 gelangte als Schenkung der Familie von Dincklage ins Staatsarchiv und gehörte zuvor vollständig dem Archiv der von Dincklage auf Schulenburg an. Die Abgabe im Umfang von 13 Urkunden und ca. 0,60 Metern Akten umfasst freilich nur einen geringen Teil des ehemaligen Gutsarchivs, aus dem auch die unter der Bestandsbezeichnung Dep. 39 b (Familie Dincklage-Schulenburg) verzeichneten Archivalien (Umfang ca. 1,20 Meter) stammen.
0,2 lfd. M. (82 Einheiten)
Bestand
Literatur: v. Bruch: Die Rittersitze des Fürstentums Osnabrück. - Holthusen, Genealogie von Dincklage bis etwa 1600. - Pagenstert, Die Bauernhöfe im Amte Vechta. - Ders.: Die ehemaligen Kammergüter in den Ämtern Cloppenburg und Friesoythe. - Sudendorf: Geschichte der Herren von Dincklage. - Wrede: Geschichtliches Ortsverzeichnis des ehemaligen Fürstbistums Osnabrück. - Clemens Heitmann: Die Familie von Voss auf Gut Diek (Langwege bei Dinklage), in: Jahrbuch für das Oldenburger Münsterland 1980, S. S. 96-109.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ