Kläger: Otto Wackerbarth zu Kogel, Domdekan zu Schwerin, für sich und den Hofmarschall Detlef Wackerbarth zu Segrahn, Hardenak Wackerbarth zu Katelbogen, Franz Wackerbarth zu Harst und Jürgen Wackerbarth zu Sterley, Beklagter: Fritz von Bülow zu Gudow, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Hartmann Cogman, Dr. Johann Gödelmann, Streitgegenstand: Rückgabe von gewaltsam angeeignetem Getreide durch Fritz von Bülow in dem Streit der Parteien um das Zehntrecht auf der Segrahner Feldmark
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Kläger: Otto Wackerbarth zu Kogel, Domdekan zu Schwerin, für sich und den Hofmarschall Detlef Wackerbarth zu Segrahn, Hardenak Wackerbarth zu Katelbogen, Franz Wackerbarth zu Harst und Jürgen Wackerbarth zu Sterley, Beklagter: Fritz von Bülow zu Gudow, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Hartmann Cogman, Dr. Johann Gödelmann, Streitgegenstand: Rückgabe von gewaltsam angeeignetem Getreide durch Fritz von Bülow in dem Streit der Parteien um das Zehntrecht auf der Segrahner Feldmark
LASH, Abt. 390 Nr. 496
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1584-1590
Enthält: Lauenburgisches Hofgericht 1584-1585, RKG 1586-1590; Vertrag über den Verkauf des Gutes Gudow und der halben Feldmark und des halben Sees zu Segrahn durch Mitglieder der Familie von Zühlen an Werner und Friedrich von Bülow 1470, Bestätigung 1491 (Q 15-16); Vertrag über den Verkauf der halben Feldmark zu Segrahn 1503 durch Detlef und Hartig Wackerbarth zu Kogel an Clemens von Bülow zu Gudow mit Zusicherung eines Wiederkaufsrechts für 100 Jahre (Q 17); Verkauf des Zehnten auf der Segrahner Feldmark durch das Domkapitel zu Ratzeburg an Clemens von Bülow 1504 (Q 18); Belehnung des Joachim von Bülow mit dem halben Gut Gudow 1568 durch Herzog Franz I. ( Q 20); Bescheid des Herzog Magnus 1573 in einem Streit zwischen Busse von der Schulenburg und Joachim von Bülow (Q 21); Befehlsschreiben des Herzogs Johann Albrecht I. von Mecklenburg als "Schutzherr" der Belehnung des Busse von der Schulenburg mit dem Zehnten auf der Gudower und Segrahner Feldmark durch Kaiser Maximilian II. (Q 19), Interzessionsschreiben (Acta priora); Spruch der eingesetzten Kommission 1586 (Q 23)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 88
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:04 MEZ