Georg Kruog zu Tichtenhausen und Gallin Hüpschlin zum Rottenbihel bekunden, daß sie um 150 Gulden Hauptgut dem Herrn Veit Huober, Conventual des Kl. Salmanschweiler und und Zt. Unter- und Heiligenpfleger zu Pfullendorf, eine jährl. Rente von 7 Gulden 30 Kreuzer aus des Gallin Hüpschlin eigenen Äckern verkauft haben (die Äcker: 2 Jauchert im Esch gegen Galckhreute an der Elsässer Straße und den salmansweilischen Gütern, die Matheis Buller zu Burgweiler lehensweise innehat, an Barthle Kruogen zu Galckhreute Lehenacker, stoßen auf die Wiese der Klosterfrauen zu Pfullendorf, die Georg Kruog zu Galckreute innehat, und auf des Heiligen zu Burgweiler Acker, den Gallin Hüpschlin innehat; ferner 1 Jauchert im Spitz in der Galckhreuter Eckh, liegt beiderseits zwischen der Herren zu Pfullendorf Güter, stößt oben auf die Gasse der Gemeinde Galckhreute und unten auf die Güter des sel. Dr. Joachim Beckh zu Überlingen). Die Äcker sind frei lediges Eigen, den Zehnten daraus erhält das Kloster Salem
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Georg Kruog zu Tichtenhausen und Gallin Hüpschlin zum Rottenbihel bekunden, daß sie um 150 Gulden Hauptgut dem Herrn Veit Huober, Conventual des Kl. Salmanschweiler und und Zt. Unter- und Heiligenpfleger zu Pfullendorf, eine jährl. Rente von 7 Gulden 30 Kreuzer aus des Gallin Hüpschlin eigenen Äckern verkauft haben (die Äcker: 2 Jauchert im Esch gegen Galckhreute an der Elsässer Straße und den salmansweilischen Gütern, die Matheis Buller zu Burgweiler lehensweise innehat, an Barthle Kruogen zu Galckhreute Lehenacker, stoßen auf die Wiese der Klosterfrauen zu Pfullendorf, die Georg Kruog zu Galckreute innehat, und auf des Heiligen zu Burgweiler Acker, den Gallin Hüpschlin innehat; ferner 1 Jauchert im Spitz in der Galckhreuter Eckh, liegt beiderseits zwischen der Herren zu Pfullendorf Güter, stößt oben auf die Gasse der Gemeinde Galckhreute und unten auf die Güter des sel. Dr. Joachim Beckh zu Überlingen). Die Äcker sind frei lediges Eigen, den Zehnten daraus erhält das Kloster Salem
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Nr. 410
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden
Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden >> 1. Urkunden
1611 Mai 1
Urkunden
Siegler: Joachim Haimpel, Oberamtmann zu Ostrach
Überlieferungsart: Ausfertigung
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beck, Joachim Dr.; Überlingen
Buller, Matheis
Haimpel, Joachim; Oberamtmann zu Ostrach
Hueber, Vitus; Pfleger (Ober-, Unter-) zu Pfullendorf, Salem
Hueber, Vitus; Unterpfleger zu Pfullendorf
Hüpschlin, Gallin
Krueg, Bartle; Kalkreute
Krueg, Georg; Dichtenhausen, Amtmann des Amts Burgweiler
Burgweiler, Ostrach SIG
Dichtenhausen: Ostrach SIG
Kalkreute, Ostrach SIG
Ostrach SIG
Pfullendorf SIG
Überlingen FN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:40 MESZ
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