Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Beilegung von Rechtsstreitigkeiten der Junkern von Selbach genannt Lohe durch die Grafen zu Nassau-Dillenburg bzw. Nassau-Siegen
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.9. Familien von Lohe, von Lohe-Selbach, von Schenk
(ca. 1586) 1588-1614
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Rechtsstreit zwischen Henn Burbach zu Unglinghausen und dem Junker Albert von Selbach genannt Lohe wegen des zu entrichtenden Zehnts (1588-1590); Suppliken, Zeugenbefragungen und Anhörung der sich streitenden Parteien vor dem gräflichen Gericht; Korrespondenzen wegen Erhebung eines Strafgeldes an Albrecht von Selbach genannt Lohe aufgrund gewaltsamen Vorgehens gegen den Schultheißen zu Hilchenbach (1592); Klage der Geschwister Elisabeth und Magdalena von Selbach genannt Lohe als hinterbliebene Kinder des Christoph von Selbach genannt Lohe, über ihren Vetter Albrecht von Selbach genannt Lohe wegen Störungen an ihrem elterlichen Allodialerbe und Eigengütern (1595); Rechtsstreit zwischen Anna Schramm, Witwe des Moritz Schramm aus Braunschweig, und dem Junker Albrecht von Selbach genannt Lohe wegen Restbezahlung rückständiger holländischer Kriegsbesoldung (1598-1599); Beschwerden des Isaac de Wrede über dessen Schwager Johann von Selbach genannt Lohe wegen Schuldforderungen (1614); Protokollauszug über einen Rechtsstreit der Grafen zu Nassau-Dillenburg und Sayn-Wittgenstein einerseits und den Junkern von Selbach andererseits vor dem Reichskammergericht wegen Zahlung von Kontributionen (ca. 1586). Korrespondenten u.a.: Henn Burbach (Unglinghausen), Hans Gesell (Ferndorf), Albrecht von Selbach genannt Lohe, Johann Altgelt (Siegen), Philipp von und zu der Hees, Philipp Schomler (Siegen), Elisabeth von Selbach genannt Lohe, Magdalena von Selbach genannt Lohe, Drost Johann von der Horst (Vlotho), Isaac de Wrede, Johann VII. Graf zu Nassau-Siegen.
65 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.