Einziehung von Darlehens- und Hypothekenforderungen auf Grundlage der Verordnung vom 17.7.1952 und Vermögenseinziehungen
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31556 Sächsische Landesbank/Sächsische Landeskreditbank, Zweiganstalten im Bezirk Chemnitz, Nr. N13-5 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
31556 Sächsische Landesbank/Sächsische Landeskreditbank, Zweiganstalten im Bezirk Chemnitz
31556 Sächsische Landesbank/Sächsische Landeskreditbank, Zweiganstalten im Bezirk Chemnitz >> 4 Rechnungswesen, Zahlungsverkehr >> 4.3 Kontenführung
1945 - 1959
Enthält u. a.: Rechtsträgernachweise für Darlehen der Erbengemeinschaft Schnorrbusch, Glauchau, 25.11.1953 (VO vom 17.7.1952).- Rechtsträgernachweis für Darlehen an der Fa. Fritz Tissen, Glauchau vom 18.1.1956 (Strafurteil)/Darlehen Josef Wörner, in Westdeutschland (§ 1 der VO vom 17.7.1952).- Forderungen der Darlehensgeber Hans Franz, Alfred Ölmann, Fa. Carl Persch GmbH und Fa. Weißbach & Co. gegenüber dem Kuratorium zur Förderung des Wohnungsbaus in Glauchau; Rechtsträgernachweise vom 6.5.1955 (VO vom 17.7.1952).- Darlehensforderung zum RTN vom 30.9.1953 gegenüber dem SchulDeutsche Notenbanker Fa. Gottfried Sachssenröder, Auerbach.- Verwaltung der Pflichtteilsansprüche am Nachlass des Hermann Oscar Ebert, Glauchau, 1954.- Darlehen der Martha Elisabeth-Erzeugnisse, Zwickau, der Fa. Erich Leonhardt, Waldenburg und des Bäckermeisters Max Hertel, Remse i. V. mit dem RTN zu Hans Rudolph, Remse (§ 1 der VO vom 17.7.1952).- DarlehensschulDeutsche Notenbanker Fa. Hermann Vogel, Glauchau, ehem. Gläubiger Carl Hänel/RTN vom 16.11.1953 (VO v. 17.7.1952).- DarlehensschulDeutsche Notenbanker Adler-Drogerie Reuter, Glauchau, ehem. Gläubiger Willi Hellmich.- Darlehensablösung der ehem. Fa. Paul Vogel, Mülsen (seit 1.1.1959 der Fa. Fritz Nitschke & Co. KG, Glauchau angeschlossen).
Deutsche Notenbank Glauchau
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:42 MEZ