Ritter Kraft von Kirchheim übergibt dem Kloster Kirchheim all sein Gut zu Lindorf, wovon seinen drei Töchtern Elisabeth, Luggart und Adelheid im Kloster 3 lb h jährlich als Leibgeding bestimmt sind, die nach deren Tod für das Seelenheil des A. und aller durch ihn geschädigten Personen an das Kloster fallen. Das Kloster sichert dem A. den steten Zufluß des Wassers, das aus des Klosters Wehr in seinen Graben läuft, zu und trifft in Anwesenheit von genannten Zeugen eine besondere Regelung bei Wassermangel.
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Ritter Kraft von Kirchheim übergibt dem Kloster Kirchheim all sein Gut zu Lindorf, wovon seinen drei Töchtern Elisabeth, Luggart und Adelheid im Kloster 3 lb h jährlich als Leibgeding bestimmt sind, die nach deren Tod für das Seelenheil des A. und aller durch ihn geschädigten Personen an das Kloster fallen. Das Kloster sichert dem A. den steten Zufluß des Wassers, das aus des Klosters Wehr in seinen Graben läuft, zu und trifft in Anwesenheit von genannten Zeugen eine besondere Regelung bei Wassermangel.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 U 297
Archiv Cl. Kirchheim
A. 21. B.
Nro. 13
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 Kloster Kirchheim
Kloster Kirchheim >> 1. Urkunden
1304 Februar 24 (Donnerstag nach Matthias)
Urkunden
Ausstellungsort: Kirchheim
Siegler: 1) Der A. 2) Rugger von Kirchheim, Sohn des A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 62
Siegler: 1) Der A. 2) Rugger von Kirchheim, Sohn des A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 62
Kirchheim, Adelheid von
Kirchheim, Elisabeth von
Kirchheim, Kraft von
Kirchheim, Luggart von
Kirchheim, Ru(o)gger von
Lindorf : Kirchheim unter Teck ES
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ