Porträt zur Kempener Historie: Dieses Bild ist ein
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Inhalt: Porträt zur Kempener Historie: Dieses Bild ist ein Porträt des recht bekannten Malers Franz Keßler (*1580 †1650) und zeigt den Geistlichen und Geschichtsschreiber Aegidius Gelenius aus Kempen. Die Familie Gelen steht - wie Walther Föhl im Heimatbuch des Kreises von 1957 schreibt - im Kempener Land seit Hunderten von Jahren in Ansehen und lebendiger Erinnerung. Aegidius (*1595 †1656) machte nach seinem Studium am Collegium Germanicum in Rom als kirchlicher Geschäftsmann Karriere, die bis zum Weihbischof in Osnabrück führte. Doch bekannter wurde Aegidius durch seine geschichtliche Arbeit, die er nach dem Tode seines Bruders Johannes aufnahm. Johannes hatte sich mit der Geschichte seiner Heimat befaßt und bei seinem Tode 1631 umfangreiches Material zusammengetragen, das Aegidius ausbaute und in mehrern Werken veröffentlichte. Sein Hauptwerk "Über Kölns bewunderungswürdige heilige und bürgerliche Größe" umfasst alleine vier Bände und ist bis heute eine Fundgrube rheinischer Historiker geblieben. Der Maler Franz Keßler, der Aegidius in Priestergewand und betend so gekonnt porträtierte, ist mit Kempen in anderer Weise nochmals in Verbindung getreten. Um 1629 bekam er den Auftrag, drei große Thomas - Porträts zu malen, eines für dir Kirche (heute noch in der Propsteikirche zu sehen), eines für das Rathaus (dieses Bild ist verschollen) und eines für die Burg. Das letzte Bild gehört heute zur Gemäldesammlung des Kramer - Museums und ist im Thomas - Raum zu sehen.
Negativ
Bilder
Gelenius, Aegidius
Keßler, Franz
ohne Angaben
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:26 MEZ