Die Reichsgrafen Johann Ludwig Vollrath, Friedrich Ludwig, Friedrich Karl und Ludwig Friedrich, regierende Grafen zu Löwenstein-Wertheim, belehnen den hochgelehrten Prozeßrat Bernhard Friedrich Firnhaber als Bevollmächtigten des Freiherrn Franz Ludwig von Breitbach, Herrn zu Bürresheim, für sich und seine Leibeserben mit dem Hof Langenbahn, in der Grafschaft Virneburg gelegen, mit allem Zubehör, Freiheiten, Fischerei und Jägerei, wie dies von den Grafen von Virneburg den (å) Johann Jakob, Wolf Heinrich, Georg Reinhard und dem (å) Vater des Neubelehnten, Ferdinand Damian von Breitbach, verliehen worden ist, und nunmehr an Franz Ludwig von Breitbach gefallen ist. Wegen der auf diesem Hof liegenden Pfandschaften von 220 Radergulden und 120 kölnischen Gulden, die im Fall des Mangels an Lehenserben dem Lehensherrn verfallen sein sollen, soll es sein bisheriges Bewenden haben. Sr.: Die Ausst.
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Die Reichsgrafen Johann Ludwig Vollrath, Friedrich Ludwig, Friedrich Karl und Ludwig Friedrich, regierende Grafen zu Löwenstein-Wertheim, belehnen den hochgelehrten Prozeßrat Bernhard Friedrich Firnhaber als Bevollmächtigten des Freiherrn Franz Ludwig von Breitbach, Herrn zu Bürresheim, für sich und seine Leibeserben mit dem Hof Langenbahn, in der Grafschaft Virneburg gelegen, mit allem Zubehör, Freiheiten, Fischerei und Jägerei, wie dies von den Grafen von Virneburg den (å) Johann Jakob, Wolf Heinrich, Georg Reinhard und dem (å) Vater des Neubelehnten, Ferdinand Damian von Breitbach, verliehen worden ist, und nunmehr an Franz Ludwig von Breitbach gefallen ist. Wegen der auf diesem Hof liegenden Pfandschaften von 220 Radergulden und 120 kölnischen Gulden, die im Fall des Mangels an Lehenserben dem Lehensherrn verfallen sein sollen, soll es sein bisheriges Bewenden haben. Sr.: Die Ausst.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 6 Nr. 750 Insert
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 6 Grafschaft Virneburg - Urkunden
Grafschaft Virneburg - Urkunden >> 1700-1791
1784 November 4 (1784 Nov. 4 Wertheim)
o.A.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ