Der Edelherr (nobilis) Eberhard von Maßbach und seine Ehefrau Agnes beurkunden: Ihr Streit mit Abt, Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg wegen einer Mühle in dem Dorf Wülfershausen (W/o/lferichusen) wurde von einem Schiedsgericht gütlich beigelegt. Nach dessen Spruch geht die Mühle für Schäden in Höhe von 11 Mark Silber, die sie während des Streits dem Kloster zugefügt haben, an das Kloster. Ihnen wird aber das Recht eingeräumt, die Mühle innerhalb von zwei Jahren um diese Summe zurückzuerwerben. Nach Ablauf dieser Frist fällt die Mühle endgültig an das Kloster. Der über die 11 Mark Silber hinausgehende Wert der Mühle soll ihnen dann nach einer Schätzung durch unabhängige Männer vom Kloster erstattet werden. Zeugen: Der Pfarrer zu Maßbach, der Schulmeister zu Münnerstadt (Mu/o/nrichstat) Heinrich und viele andere. Datum 1293 feria tertia post Assumpcionem Virginis gloriose. Aussteller: Eberhard und Agnes von Maßbach. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Der Edelherr (nobilis) Eberhard von Maßbach und seine Ehefrau Agnes beurkunden: Ihr Streit mit Abt, Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg wegen einer Mühle in dem Dorf Wülfershausen (W/o/lferichusen) wurde von einem Schiedsgericht gütlich beigelegt. Nach dessen Spruch geht die Mühle für Schäden in Höhe von 11 Mark Silber, die sie während des Streits dem Kloster zugefügt haben, an das Kloster. Ihnen wird aber das Recht eingeräumt, die Mühle innerhalb von zwei Jahren um diese Summe zurückzuerwerben. Nach Ablauf dieser Frist fällt die Mühle endgültig an das Kloster. Der über die 11 Mark Silber hinausgehende Wert der Mühle soll ihnen dann nach einer Schätzung durch unabhängige Männer vom Kloster erstattet werden. Zeugen: Der Pfarrer zu Maßbach, der Schulmeister zu Münnerstadt (Mu/o/nrichstat) Heinrich und viele andere. Datum 1293 feria tertia post Assumpcionem Virginis gloriose. Aussteller: Eberhard und Agnes von Maßbach. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 96
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 75 / 77; Würzburger Urkunden 6799
Registratursignatur/AZ: D (15. Jh.); 6 (16. Jh.); 733 (18. Jh.); 1293 / 5 (18. Jh.); M ii (18. Jh.); D 1 § [...] (18. Jh.); Hm i x 7 (18. Jh.); L 12 N 20 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1293 August 18
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Druck: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 1, Nr. 326 S. 365 - 368
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (14./15., 16. Jh. u. 18. Jh.))
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Deutschordenskommende Münnerstadt, Komtur; an Pergamentstreifen abhängend, leicht besch. S 2: Eberhard von Maßbach; an Pergamentstreifen abhängendes Dreiecksiegel, leicht besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Druck: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 1, Nr. 326 S. 365 - 368
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (14./15., 16. Jh. u. 18. Jh.))
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Deutschordenskommende Münnerstadt, Komtur; an Pergamentstreifen abhängend, leicht besch. S 2: Eberhard von Maßbach; an Pergamentstreifen abhängendes Dreiecksiegel, leicht besch.
Maßbach, Eberhard von
Maßbach, Agnes von
Maßbach, Wortwin von
Maßbach, Eberhard d. J. von
Maßbach, Richard von
Neuenburg, Manegold von, Würzburg, Bischof
Weiltingen, Lupold von, Würzburg, Offizial und Propst von Stift Haug
Retzbach, N. von, Würzburg, Kloster St. Stephan, Spitalmeister
Heinrich, Würzburg, Kloster St. Stephan, Schulmeister
Manau, Konrad von, Münnerstadt, Bürger
Steinau, Giso von
Hermann, Kloster Bildhausen, Prior
Schletten, Otto von
Prel, Berthold, Münnerstadt, Bürger
Tannenberg, Burkard von, Münnerstadt, Komtur und Pfarrer
Heinrich, Münnerstadt, Schulmeister
Wülfershausen (Lkr. Rhön-Grabfeld), Mühle
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Prior
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Spitalmeister
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Schulmeister
Würzburg, Bischof
Würzburg, Stift, Haug, Propst
Würzburg, Offizial
Aura (Lkr. Bad Kissingen), Kloster, Abt
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Bürger
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Deutschordenskommende, Komtur
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Pfarrer
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Tor, Oberes Tor
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Schulmeister
Bildhausen (Stadt Münnerstadt/Lkr. Bad Kissingen), Kloster, Prior
Maßbach (Lkr. Bad Kissingen), Pfarrer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
Hierarchie
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