Hendrich Backes, Jan Mechels, Jan tho Dam, Jan Rüt
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K/21
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format: K
D 2 Hinsbeck Hinsbeck
Hinsbeck >> Urkunden
1714 Juni 2
Regest: Hendrich Backes, Jan Mechels, Jan tho Dam, Jan Rütten, Jan Funcken, Theiß Eickes, Adam Beyer, Geret tho Dam, Jan Houtzer, Teisken Heinkes, Jochen Gorzes, Peter Scheufkes, Jan Leudkers und Goert Mechels, Schöffen, Geschworenen und Regierer der Herrlichkeit Hinsbeck, bekunden, daß der Vikar Johannes Weyhers seit ungefähr 21 Jahren den Gottesdienst sehr löblich und zur vollen Zufriedenheit der Gemeinde gehalten habe, insbesondere die Kinder- oder Katechismuslehre jederzeit zur Unterweisung der Kleinen und Großen von Adel und Gemeinen. Weiterhin wird bezeugt, daß die Kapläne oder Vikare der Altäre St. Johannes Evangelist und der hl. Mutter Anna stets die Kinderlehre gehalten hätten und noch Ausweis der Kirchspielsrechnungen dafür entschädigt wurden.
Or.Pap.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:20 MEZ