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Rechtliche Auseinandersetzungen des Metzgerhandwerks mit Auswärtigen
Enthält:
1) Gesuch des Metzgerhandwerks der Ämter Berching, Beilngries, Greding und Kipfenberg an den Bischof von Eichstätt auf Abweisung der Klage des Michael Hörmann, Metzger aus Beilngries, dessen Knecht angeblich im Auftrag seines Sohnes einen Nachbarshund getötet hat; das Metzgerhandwerk der Ämter fürchtet, es könne sich daraus für seine Angehörigen der Spottname Huntschneider entwickeln, o.D. [17. Jh., Zusammenhang mit Nürnberg unklar, evtl. Gutachterfunktion?].
2) Gesuch der Rother Metzger Hans Georg Schmelzer und Hans Wolf Reitgeld um Rücknahme der vom jüngeren Bürgermeister Paumgartner verfügte Beschlagnahme und das Schlachtverbot von 3 an den Metzgermeister Hans Kolb verkauften Ochsen, o.D. [17. Jh.].
3) Gesuch des Fleischhackerhandwerks [an den Rat?] um Vermittlung bei der Regierung zu Amberg mit dem Ziel der Aufhebung der Quarantäne über die vor sieben Wochen zu Augspitz in Mähren gekauften Ochsen, die an der böhmischen Grenze verhängt worden war, o.D. [um 1700?].
4) Gesuch des Nürnberger Metzgerhandwerks an den Metzgermeister Hans Georg Schilling zu Wien, die Beleidigungen des Wiener Fleischhackerknechts Hans Singer gegen das Nürnberger Handwerk dem Wiener Handwerk zur Bestrafung zu melden; Büchsenmeister: Sebastian Walter und Johann Böhlmann; d.d. 25. Feb. 1671.
5) Gesuch des Nürnberger Metzgerhandwerks an das Metzgerhandwerk zu Wien, den Hans Singer wegen seiner Beleidigung des Nürnberger Handwerls zu bestrafen, d.d. 21. Apr. 1671.
6) Rugamtsprotokollextrakt [?] betr. das Verhör der aus Wien angereisten Zeugen Conrad Kiesel und Philipp Hagert über die von dem nicht erschienenen Hans Singer ausgesprochenen Beleidigungen sowie dessen Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe für den Fall seines Erscheinens in Nürnberg, d.d. 18. Apr. 1671.
7) Schadloshaltung des Metzgers Hans Zinck aus Merkendorf, nachdem die beiden Fleischhackersknechte Michael Eppelein aus Heidenheim am Hahnenkamm und Michael Wolfgang Neber aus Wassermungenau wegen der gegen ihn angestrengten Klaghändel öffentlich Abbitte geleistet haben, d.d. 9. Mai 1684.
8) Lehrbrief des Hauskomturs des Deutschen Ordens zu Ellingen, Franz Joseph von Reinach, für den nunmehrigen Bürgermeister von Merkendorf Hans Zinck, der das Handwerk bei Abel Friedrich Fischer zu Ellingen gelernt hat, d.d. 3. Okt. 1684.
9) Verhörprotokoll des Oberamts Cadolzburg wegen der von dem Erbschutzverwandten und Bambergischen Hintersassen Sigmund Heyd, Metzger zu Schweinau, und dem Nürnberger Metzger Hans Krauß zu Gibitzenhof von Albrecht Heinlein zu Hilpoltstein gekauften, angeblich räudigen, später aber für gesund befundenen Schafe, d.d. 21. Apr. 1702.
10) Schreiben des Rats von Neumarkt an das Metzgerhandwerk zu Nürnberg betr. den verbotenen Ochsenkauf des Hans Martin Riehl, d.d. 4. Jul. 1702.
11) Wendelsteiner Gerichtsprotokoll betr. den angeblichen Verkauf von Fleisch erkrankter Rinder durch den Wendelsteiner Metzger Conrad Traidl, d.d. 4. Dez. 1724.
12) Gesuch des Metzgerhandwerks an den Rat um Hilfe bei der Beantwortung einer Anfrage des brandenburgischen Oberamt Neuhof betr. Johann Leonhard Bierlein, Sohn des Wirts Georg Bierlein zu Ketteldorf, der nach nur zwei Tagen von Metzgermeister Christof Wilhelm Funk als untauglich entlassen worden war, und dessen Vater nun versucht, eine ordentliche Kundschaft für seinen Sohn zu erpressen, 1742.
13) Gesuch des Metzgerhandwerks an den Rat um Vermittlung beim brandenburgischen Oberamt Neuhof im Fall des angeblichen Metzgerknechts Johann Leonhard Bierlein, der von Meister Christof Wilhelm Funk wegen seiner früheren Tätigkeit als Schafknecht entlassen worden war, inzwischen das Handwerk aber angeblich bei Georg Michael Gerhäußer zu Dietenhofen erlernt und zuletzt für Caspar Stinzendörfer in Zirndorf gearbeitet hat, sowie Stellungnahme des Handwerks zum Widerspruch Bierleins, 1742 [2 Ex.].
14) Beschwerde von Sebald Lorenz, Simon Birkel, Georg Mann und Thomas Lorenz aus Frauenberg wegen ausstehenden Botenlohns anlässlich eines Ochsenkaufs in Augspitz durch die Nürnberger Metzgermeister [Johann Friedrich?] Suffer und Müller, d.d. 27. Aug. 1746.
15) Korrespondenz mit dem Metzgerhandwerk zu Lauf wegen der angeblichen Bestrafung des Ochsenhändlers Hans Peter aus Heiligenblut in Nürnberg wegen des Verkaufs einiger Ochsen in Rückersdorf, 1753 [2 St.].
16) Verhörprotokoll des Bayreuther Stadtvogts Heinrich Göring: der Metzger Johann Conrad Hopfenmüller, gen. Casendörfer, wird befragt, ob der Metzgermeister Johann Glenck aus Pegnitz das Nürnberger Handwerk beleidigt hat, d.d. 24. Sept. 1754.
17) Klage des Georg Schramm, Scheurl'scher Untertan zu Vorra, gegen das Schweinemetzgerhandwerk wegen Zahlungsverzug [?], um 1763.
Metzger
Metzgerhandwerk
Hund, getötet
Hund
Bürgermeister, jüngerer
Beschlagnahme
Schlachtverbot
Ochsen
Fleischhackerhandwerk
Quarantäne
Beleidigungen
Büchsenmeister
Gefängnisstrafe
Schadloshaltung
Abbitte
Deutscher Orden
Lehrbrief, Metzger
Bürgermeister, Merkendorf
Räude Schaf-
Verhörprotokoll
Erbschutzverwandter
Hintersasse
Schafe
Stadtrat, Neumarkt
Neumarkt
Ochsenkauf
Erpressung
Wirt
Kundschaft
Rat der Stadt
Schafknecht
Beschwerde
Botenlohn
Korrespondenz
Stadtvogt, Bayreuth
Schweinemetzger
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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