Nassau-Weilburg: Amt Weilburg (Bestand)
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Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Altes Reich >> Nassauische Territorien >> Nassau-Weilburg
Enthält: Urkunden 1278-1810
Akten 16. Jh. bis 1816: vor allem Landesherrschaft, Landesgrenzen, Amts- und Forstgrenzen, Statistik, Militärsachen (insbesondere Kriegslieferungen in den Revolutions- und Befreiungskriegen), direkte und indirekte Steuern, Gewerbesteuern, Gemeindefinanzen, Pacht- und Bederegister, herrschaftliche Güter, Dienste und Abgaben, Testamente, Kontrakten- und Hypothekensachen und sonstige Angelegenheiten der Freiwilligen Gerichtsbarkeit, Zivilprozesse, Pfarr- und Schulangelegenheiten (u.a. Bauwesen, Zehnten), Kirchen- und Pfarrechnungen, Judensachen, Stadt- und Gemeindeangelegenheiten, Gemeinderechnungen, Polizeiordnungen, Brandwesen, Handel und Gewerbe, Mühlen, Post, Vermessungen und Konsolidationen, Bauwesen, Wasserbau, Wegebau, Forst, Jagd- und Fischereiverwaltung, Bergbau, Armen- und Medizinalwesen
Bestandsgeschichte: Der Bestand kam über das Nassauische Archiv Weilburg an das Hauptstaatsarchiv Wiesbaden. Wegen der zeitweilig übergreifenden Funktionen des Amtes sind in dieser Abteilung auch Akten über die Ämter Weilmünster, Merenberg und Löhnberg enthalten.
Die Urkunden des Bestandes wurden im Jahr 2013 mit Fördermitteln der DFG retrokonvertiert.
Geschichte des Bestandsbildners: Zum Amt Weilburg gehörten schon im Jahr 1529 die Orte Ahausen, Bermbach, Drommershausen, Edelsberg, Essershausen, Freienfels, Gräveneck, Hirschhausen, Kirschhofen, Kubach, Laimbach, Selters, Weilburg und Weinbach. Zu Beginn des 18. Jhs. erwarben die Fürsten von Nassau außerdem die Grundherrschaft Elkerhausen und gliederten sie in das Amt Weilburg ein. Zeitweilig fungierte das Amt Weilburg als Oberamt für die übrigen nassau-weilburgischen Ämter im Lahngebiet (Abt. 161 ff.), so z.B. während der Verlagerung der Residenz der nassau-walramischen Fürsten in den Saarbrücker Raum während des 16. und 17. Jhs. Im Jahr 1774 wurden die Ämter Weilburg, Weilmünster, Merenberg (ohne Rückershausen) und Löhnberg zum sog. 'kombinierten Amt Weilburg' vereinigt.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Urkunden: Kartei (mit Regesten von 7 Urkunden aus dem Zeitraum 1540-1678 im Stadtarchiv Weilburg)
Findmittel: Akten, Amtsbücher, Rechnungen: Repertorium von Hans-Joachim Häbel, 1991
Bearbeiter: Hans-Joachim Häbel, 1991
Akten 16. Jh. bis 1816: vor allem Landesherrschaft, Landesgrenzen, Amts- und Forstgrenzen, Statistik, Militärsachen (insbesondere Kriegslieferungen in den Revolutions- und Befreiungskriegen), direkte und indirekte Steuern, Gewerbesteuern, Gemeindefinanzen, Pacht- und Bederegister, herrschaftliche Güter, Dienste und Abgaben, Testamente, Kontrakten- und Hypothekensachen und sonstige Angelegenheiten der Freiwilligen Gerichtsbarkeit, Zivilprozesse, Pfarr- und Schulangelegenheiten (u.a. Bauwesen, Zehnten), Kirchen- und Pfarrechnungen, Judensachen, Stadt- und Gemeindeangelegenheiten, Gemeinderechnungen, Polizeiordnungen, Brandwesen, Handel und Gewerbe, Mühlen, Post, Vermessungen und Konsolidationen, Bauwesen, Wasserbau, Wegebau, Forst, Jagd- und Fischereiverwaltung, Bergbau, Armen- und Medizinalwesen
Bestandsgeschichte: Der Bestand kam über das Nassauische Archiv Weilburg an das Hauptstaatsarchiv Wiesbaden. Wegen der zeitweilig übergreifenden Funktionen des Amtes sind in dieser Abteilung auch Akten über die Ämter Weilmünster, Merenberg und Löhnberg enthalten.
Die Urkunden des Bestandes wurden im Jahr 2013 mit Fördermitteln der DFG retrokonvertiert.
Geschichte des Bestandsbildners: Zum Amt Weilburg gehörten schon im Jahr 1529 die Orte Ahausen, Bermbach, Drommershausen, Edelsberg, Essershausen, Freienfels, Gräveneck, Hirschhausen, Kirschhofen, Kubach, Laimbach, Selters, Weilburg und Weinbach. Zu Beginn des 18. Jhs. erwarben die Fürsten von Nassau außerdem die Grundherrschaft Elkerhausen und gliederten sie in das Amt Weilburg ein. Zeitweilig fungierte das Amt Weilburg als Oberamt für die übrigen nassau-weilburgischen Ämter im Lahngebiet (Abt. 161 ff.), so z.B. während der Verlagerung der Residenz der nassau-walramischen Fürsten in den Saarbrücker Raum während des 16. und 17. Jhs. Im Jahr 1774 wurden die Ämter Weilburg, Weilmünster, Merenberg (ohne Rückershausen) und Löhnberg zum sog. 'kombinierten Amt Weilburg' vereinigt.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Urkunden: Kartei (mit Regesten von 7 Urkunden aus dem Zeitraum 1540-1678 im Stadtarchiv Weilburg)
Findmittel: Akten, Amtsbücher, Rechnungen: Repertorium von Hans-Joachim Häbel, 1991
Bearbeiter: Hans-Joachim Häbel, 1991
73,635 m (451 Urkunden; 68 m Akten)
Bestand
Literatur: May, Weilburg S. 138 ff.
Weinbach
Weilmünster
Bermbach
Kubach
Drommershausen
Weilburg
Kirschhofen
Hirschhausen
Elkerhausen
Löhnberg
Merenberg
Freienfels
Ahausen
Edelsberg
Selters bei Weilburg
Laimbach
Gräveneck
Essershausen
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 PM CEST