Jörg Egen zu Gerspach, Hans Mayer von Burgau, Jakob Ketnacker von Riedlingen, die beiden letzteren als Pfleger der Kinder der verstorbenen Ursula Egen, Endris Metzger und Kuntz Pfaff als Pfleger der Margareta Egin sowie Hans Schöffelt und Kunz Howysen von Unterstadion als Vertreter des nicht im Lande befindlichen Bastian Egen, im Beisein von Anna Spydellerin, Bastian Egens Ehefrau, verkaufen dem Wilhelm Egen zu Unterstadion für 454 fl Münze Munderkinger Währung ihren Anteil an der Mühle zu Unterstadion, deren Zubehör im einzelnen aufgeführt wird, wie es ihr Vater Hans Egen von Martin Reyser gekauft hat, sowie weitere im einzelnen beschriebene Stücke zu Unterstadion. Die Mühle ist ein Erblehen des Junkers Bernhard vom Stain zu Emerkingen und ist zins- und dienstbar.
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Jörg Egen zu Gerspach, Hans Mayer von Burgau, Jakob Ketnacker von Riedlingen, die beiden letzteren als Pfleger der Kinder der verstorbenen Ursula Egen, Endris Metzger und Kuntz Pfaff als Pfleger der Margareta Egin sowie Hans Schöffelt und Kunz Howysen von Unterstadion als Vertreter des nicht im Lande befindlichen Bastian Egen, im Beisein von Anna Spydellerin, Bastian Egens Ehefrau, verkaufen dem Wilhelm Egen zu Unterstadion für 454 fl Münze Munderkinger Währung ihren Anteil an der Mühle zu Unterstadion, deren Zubehör im einzelnen aufgeführt wird, wie es ihr Vater Hans Egen von Martin Reyser gekauft hat, sowie weitere im einzelnen beschriebene Stücke zu Unterstadion. Die Mühle ist ein Erblehen des Junkers Bernhard vom Stain zu Emerkingen und ist zins- und dienstbar.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 U 171
Oberamt Ehingen Nr. 44
B 59 Bü 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf
Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf >> Urkunden
1535 Mai 7 ("Frytag nach der Himmelfahrt Christi")
Urkunden
Siegler: Sr. auf Bitten von Dietrich Bösch, Endris Metzger und Hans Schöffelt, Vogt und Richter zu Emerkingen, die ihrerseits von den A. gebeten wurden: Bernhard von Stain zu Emerkingen (nach Rückkehr).
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: aufgedr. Lacksg. der Landvogtei Schwaben u. der Gräflich Stadionschen Kanzlei
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften des Registrators (der Landvogtei) Jacob Niclas Welz u. des Obervogts (der Gf. v. Stadion) Franz Anthoni E
Besonderheiten: 1 Pap.heft, 8 S.
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: aufgedr. Lacksg. der Landvogtei Schwaben u. der Gräflich Stadionschen Kanzlei
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften des Registrators (der Landvogtei) Jacob Niclas Welz u. des Obervogts (der Gf. v. Stadion) Franz Anthoni E
Besonderheiten: 1 Pap.heft, 8 S.
Or.: SchönbAO U 263
Bösch, Dietrich
Egen, Bastian
Egen, Hans
Egen, Jörg
Egen, Usula
Egen, Wilhelm
Egin, Margareta
Eisenreich, Franz Anthoni, Obervogt
Howysen, Kuntz
Ketnacker, Jakob
Mayer, Hans; Stadtammann
Metzger, Endris
Pfaff, Kuntz
Reyser, Martin
Schöffelt , Hans
Schöffelt, Hans
Spydellerin, Anna
Stain zu Emerkingen, Bernhard von
Welz, Jakob Niklas; Registrator
Burgau GZ
Emerkingen UL
Emerkingen UL; Richter
Emerkingen UL; Vogt
Gerspach, Lage unbek.
Munderkingen UL
Riedlingen BC
Unterstadion UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ