Unger, Rudolf (1912-1992) (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Rep. 70 NLT 78
>> Sammlungen und Nachlässe >> Nachlässe und Nachlassteile
1930 - 1992
Vorwort: 1. Herkunft und Beschreibung des Bestandes
Die privaten Unterlagen von Pfarrer Rudolf Unger wurden 1993 an das Archiv des Erzbistums Bamberg abgegeben. Ein Teil der Unterlagen war bereits unter den Verwandten von Pfarrer Unger aufgeteilt worden.
Der Bestand umfasst 97 Nummern und enthält neben wenig schriftlichem Material vor allem Fotos und Dias. Der Neubau der Pfarrkirche St. Josef in Schwarzenstein ist vom Abbruch der alten Kirche bis zur Einweihung durch Weihbischof Dr. Johannes Lenhardt (1899-1966) dokumentiert (s. Nr. 28-30, 60-64). Außerdem sind noch historische Fotos aus Lahm, Effelter und Eggolsheim vorhanden (s. Nr. 65 - 67). Hingewiesen sei auf die Dokumente aus Ungers Wehrdienstzeit: 3 Notizbücher mit Gebeten, Sprüchen und Zeichnungen von Mitgefangenen im Gefangenenlager in Rennes/ Frankreich (s. Nr. 12) sowie ein Aquarell mit der Darstellung des Untergangs des Kriegsschiffes "Citta di Livorno" (s. Nr. 97).
2. Zur Person
Rudolf Unger wurde am 23. September 1912 in Nürnberg geboren. Am 26. Februar 1939 wurde er in Bamberg zum Priester geweiht. 1939 war er als Kaplan in Ebrach, Lauf/Pegnitz und in Lahm. Ab 16. April 1940 war er bis zu seiner Einberufung zum Wehrdienst im Februar 1941 Kaplan in Eggolsheim. 1942 überlebte er den Untergang des Kriegsschiffes "Cita di Livorno" kurz vor Kreta. 1945 kam Pfarrer Unger in französische Kriegsgefangenschaft und war bis Dezember 1945 Lagerpfarrer in Rennes. Zum 1. Januar 1946 wurde Unger Kaplan in Döringstadt. Vom 1. Januar 1947 an war er bis zu seinem Tod am 5. Dezember 1992 in der Pfarrei Schwarzenstein/Schwarzenberg a. Wald Pfarrer.
3. Zitationsweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70, NLT 78, Nr. ...
4. Literaturhinweise
Unger, Rudolf: Meine Kriegserlebnisse, Illertissen 1967
1947-1987. 40 Jahre Pfarrer Rudolf Unger in der Pfarrei Schwarzenstein-Schwarzenbach a. Wald, Schwarzenbach a. Wald 1987
Goldenes Priesterjubiläum. Geistlicher Rat Pfarrer Rudolf Unger, Schwarzenbach a. Wald 1989
80. Geburtstag von Geistlichen Rat Pfarrer Rudolf Unger, Schwarzenbach a. Wald 1992
"Ein Kämpfer und Baumeister seines Herrn". Pfarrer Rudolf Unger feierte 80. Geburtstag. In: St. Heinrichsblatt 99. Jg. (11. Oktober 1992) Nr. 41 Blickpunkt Kirche Coburg-Teuschnitz S. III
Vorwort: 1. Herkunft und Beschreibung des Bestandes
Die privaten Unterlagen von Pfarrer Rudolf Unger wurden im März 1993 ans Archiv des Erzbistums Bamberg abgegeben.
Der Bestand umfasst 97 Nummern und enthält neben wenig schriftlichem Material vor allem Fotos und Dias. Der Neubau der Pfarrkirche St. Josef in Schwarzenstein ist vom Abbruch der alten Kirche bis zur Einweihung durch Weihbischof Dr. Johannes Lenhardt (1899-1966) dokumentiert (s. Nr. 28-30, 60-64). Außerdem sind noch historische Fotos aus Lahm, Effelter und Eggolsheim vorhanden (s. Nr. 65 - 67). Hingewiesen sei auf die Dokumente aus Ungers Wehrdienstzeit: 3 Notizbücher mit Gebeten, Sprüchen und Zeichnungen von Mitgefangenen im Gefangenenlager in Rennes/ Frankreich (s. Nr. 12) sowie ein Aquarell mit der Darstellung des Untergangs des Kriegsschiffes "Citta di Livorno" (s. Nr. 97).
2. Zur Person
Rudolf Unger wurde am 23. September 1912 in Nürnberg geboren. Am 26. Februar 1939 wurde er in Bamberg zum Priester geweiht. 1939 war er als Kaplan in Ebrach, Lauf/Pegnitz und in Lahm. Ab 16. April 1940 war er bis zu seiner Einberufung zum Wehrdienst im Februar 1941 Kaplan in Eggolsheim. 1942 überlebte er den Untergang des Kriegsschiffes "Cita di Livorno" kurz vor Kreta. 1945 kam Pfarrer Unger in französische Kriegsgefangenschaft und war bis Dezember 1945 Lagerpfarrer in Rennes. Zum 1. Januar 1946 wurde Unger Kaplan in Döringstadt. Vom 1. Januar 1947 an war er bis zu seinem Tod am 5. Dezember 1992 in der Pfarrei Schwarzenstein/Schwarzenberg a. Wald Pfarrer.
3. Zitationsweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70, NLT 78, Nr. ...
4. Literaturhinweise
Unger, Rudolf: Meine Kriegserlebnisse, Illertissen 1967
1947-1987. 40 Jahre Pfarrer Rudolf Unger in der Pfarrei Schwarzenstein-Schwarzenbach a. Wald, Schwarzenbach a. Wald 1987
Goldenes Priesterjubiläum. Geistlicher Rat Pfarrer Rudolf Unger, Schwarzenbach a. Wald 1989
80. Geburtstag von Geistlichen Rat Pfarrer Rudolf Unger, Schwarzenbach a. Wald 1992
"Ein Kämpfer und Baumeister seines Herrn". Pfarrer Rudolf Unger feierte 80. Geburtstag. In: St. Heinrichsblatt 99. Jg. (11. Oktober 1992) Nr. 41 Blickpunkt Kirche Coburg-Teuschnitz S. III
Die privaten Unterlagen von Pfarrer Rudolf Unger wurden 1993 an das Archiv des Erzbistums Bamberg abgegeben. Ein Teil der Unterlagen war bereits unter den Verwandten von Pfarrer Unger aufgeteilt worden.
Der Bestand umfasst 97 Nummern und enthält neben wenig schriftlichem Material vor allem Fotos und Dias. Der Neubau der Pfarrkirche St. Josef in Schwarzenstein ist vom Abbruch der alten Kirche bis zur Einweihung durch Weihbischof Dr. Johannes Lenhardt (1899-1966) dokumentiert (s. Nr. 28-30, 60-64). Außerdem sind noch historische Fotos aus Lahm, Effelter und Eggolsheim vorhanden (s. Nr. 65 - 67). Hingewiesen sei auf die Dokumente aus Ungers Wehrdienstzeit: 3 Notizbücher mit Gebeten, Sprüchen und Zeichnungen von Mitgefangenen im Gefangenenlager in Rennes/ Frankreich (s. Nr. 12) sowie ein Aquarell mit der Darstellung des Untergangs des Kriegsschiffes "Citta di Livorno" (s. Nr. 97).
2. Zur Person
Rudolf Unger wurde am 23. September 1912 in Nürnberg geboren. Am 26. Februar 1939 wurde er in Bamberg zum Priester geweiht. 1939 war er als Kaplan in Ebrach, Lauf/Pegnitz und in Lahm. Ab 16. April 1940 war er bis zu seiner Einberufung zum Wehrdienst im Februar 1941 Kaplan in Eggolsheim. 1942 überlebte er den Untergang des Kriegsschiffes "Cita di Livorno" kurz vor Kreta. 1945 kam Pfarrer Unger in französische Kriegsgefangenschaft und war bis Dezember 1945 Lagerpfarrer in Rennes. Zum 1. Januar 1946 wurde Unger Kaplan in Döringstadt. Vom 1. Januar 1947 an war er bis zu seinem Tod am 5. Dezember 1992 in der Pfarrei Schwarzenstein/Schwarzenberg a. Wald Pfarrer.
3. Zitationsweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70, NLT 78, Nr. ...
4. Literaturhinweise
Unger, Rudolf: Meine Kriegserlebnisse, Illertissen 1967
1947-1987. 40 Jahre Pfarrer Rudolf Unger in der Pfarrei Schwarzenstein-Schwarzenbach a. Wald, Schwarzenbach a. Wald 1987
Goldenes Priesterjubiläum. Geistlicher Rat Pfarrer Rudolf Unger, Schwarzenbach a. Wald 1989
80. Geburtstag von Geistlichen Rat Pfarrer Rudolf Unger, Schwarzenbach a. Wald 1992
"Ein Kämpfer und Baumeister seines Herrn". Pfarrer Rudolf Unger feierte 80. Geburtstag. In: St. Heinrichsblatt 99. Jg. (11. Oktober 1992) Nr. 41 Blickpunkt Kirche Coburg-Teuschnitz S. III
Vorwort: 1. Herkunft und Beschreibung des Bestandes
Die privaten Unterlagen von Pfarrer Rudolf Unger wurden im März 1993 ans Archiv des Erzbistums Bamberg abgegeben.
Der Bestand umfasst 97 Nummern und enthält neben wenig schriftlichem Material vor allem Fotos und Dias. Der Neubau der Pfarrkirche St. Josef in Schwarzenstein ist vom Abbruch der alten Kirche bis zur Einweihung durch Weihbischof Dr. Johannes Lenhardt (1899-1966) dokumentiert (s. Nr. 28-30, 60-64). Außerdem sind noch historische Fotos aus Lahm, Effelter und Eggolsheim vorhanden (s. Nr. 65 - 67). Hingewiesen sei auf die Dokumente aus Ungers Wehrdienstzeit: 3 Notizbücher mit Gebeten, Sprüchen und Zeichnungen von Mitgefangenen im Gefangenenlager in Rennes/ Frankreich (s. Nr. 12) sowie ein Aquarell mit der Darstellung des Untergangs des Kriegsschiffes "Citta di Livorno" (s. Nr. 97).
2. Zur Person
Rudolf Unger wurde am 23. September 1912 in Nürnberg geboren. Am 26. Februar 1939 wurde er in Bamberg zum Priester geweiht. 1939 war er als Kaplan in Ebrach, Lauf/Pegnitz und in Lahm. Ab 16. April 1940 war er bis zu seiner Einberufung zum Wehrdienst im Februar 1941 Kaplan in Eggolsheim. 1942 überlebte er den Untergang des Kriegsschiffes "Cita di Livorno" kurz vor Kreta. 1945 kam Pfarrer Unger in französische Kriegsgefangenschaft und war bis Dezember 1945 Lagerpfarrer in Rennes. Zum 1. Januar 1946 wurde Unger Kaplan in Döringstadt. Vom 1. Januar 1947 an war er bis zu seinem Tod am 5. Dezember 1992 in der Pfarrei Schwarzenstein/Schwarzenberg a. Wald Pfarrer.
3. Zitationsweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70, NLT 78, Nr. ...
4. Literaturhinweise
Unger, Rudolf: Meine Kriegserlebnisse, Illertissen 1967
1947-1987. 40 Jahre Pfarrer Rudolf Unger in der Pfarrei Schwarzenstein-Schwarzenbach a. Wald, Schwarzenbach a. Wald 1987
Goldenes Priesterjubiläum. Geistlicher Rat Pfarrer Rudolf Unger, Schwarzenbach a. Wald 1989
80. Geburtstag von Geistlichen Rat Pfarrer Rudolf Unger, Schwarzenbach a. Wald 1992
"Ein Kämpfer und Baumeister seines Herrn". Pfarrer Rudolf Unger feierte 80. Geburtstag. In: St. Heinrichsblatt 99. Jg. (11. Oktober 1992) Nr. 41 Blickpunkt Kirche Coburg-Teuschnitz S. III
97 VEs
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 12:22 MESZ