Johann Hartmann Riedesel v. Bellersheim und seine Ehefrau Barbara bekunden, dass sie, dem Heinrich v. Seibold, Amtmann zu Nieder-Olm und Algesheim...
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786
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1551-1580
1557 Juli 26, Mainz
Ausf., Perg., von 3 anh. Sg. Nr. 2 sehr besch. (Stück abgebrochen)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1557, Montag nach Jakobi
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Hartmann Riedesel v. Bellersheim und seine Ehefrau Barbara bekunden, dass sie, dem Heinrich v. Seibold, Amtmann zu Nieder-Olm und Algesheim, und dessen Ehefrau Barbara Brendel v. Homburg für 600 Gulden Mainzer Währung, je zu 24 Albus, eine Mühle genannt die Inspring zu Nieder-Olm verkauft haben. Für den Restkaufpreis in Höhe von 450 Gulden Mainzer Währung übernimmt der Käufer eine Schuldforderung in Höhe von 400 Gulden, je zu 15 Batzen, an Gutta, Witwe des Mainzer Bürger Jakob Müller, genannt Nolengutgin, sowie eine Gülte von 40 Malter Korn
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1, Wendel Hanhoffer, Bürger zu Mainz, für Aussteller 2, sowie Schultheiß und Schöffen zu Nieder-Olm (Gerichtssg.)
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Hartmann Riedesel v. Bellersheim und seine Ehefrau Barbara bekunden, dass sie, dem Heinrich v. Seibold, Amtmann zu Nieder-Olm und Algesheim, und dessen Ehefrau Barbara Brendel v. Homburg für 600 Gulden Mainzer Währung, je zu 24 Albus, eine Mühle genannt die Inspring zu Nieder-Olm verkauft haben. Für den Restkaufpreis in Höhe von 450 Gulden Mainzer Währung übernimmt der Käufer eine Schuldforderung in Höhe von 400 Gulden, je zu 15 Batzen, an Gutta, Witwe des Mainzer Bürger Jakob Müller, genannt Nolengutgin, sowie eine Gülte von 40 Malter Korn
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1, Wendel Hanhoffer, Bürger zu Mainz, für Aussteller 2, sowie Schultheiß und Schöffen zu Nieder-Olm (Gerichtssg.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ