Georg Kenlin, Kaplan des S. Annenaltars zu Böblingen, und Johannes Wiest, der Ältere, Schultheiß zu Magstadt (Magstatt), wegen dessen Testamentsexecutoren, stiften eine neue Pfründe zu Ehren der heiligen Anna, Joachim, Andreas, Michael etc. in der Pfarrkirche zu Magstadt (Magstatt) mit Genehmigung des Abts Johann [von Fridingen] von Bebenhausen als Patrons dieser Kirche und des Bernhard Keppler als des ständigen Pfarrverwesers, dotieren dieselbe mit einer Wohnung neben dem Wittumshof (Widemhof) zu Magstadt (Magstatt) und mit Zinsen und Gülten zu Böblingen (Büblingen), Möhringen (Möringen), Maichingen (Möchingen), Obertürkheim (Oberndürkheim), Renningen, Schönaich, Schweikheim (Schweiken) und Stuttgart (Stuttgard, bestimmen die Obliegenheiten des Kaplans, das Präsentationsrecht zu der Kaplanei, welches das Kloster Bebenhausen in gemeinschaft mit je einer der Familien der beiden Stifter abwechselnd haben soll, stiften für sich, ihre Vorfahren und Guttäter ein Anniversarium und bitten selbst beziehungsweise die Testamentsexekutoren des verstorbenen Schultheißen Wiest, Bischof Philipp [I. von Rosenberg] von Speyer (Speier) oder seinen Generalvikar, um Bestätigung dieser Stiftung.
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Georg Kenlin, Kaplan des S. Annenaltars zu Böblingen, und Johannes Wiest, der Ältere, Schultheiß zu Magstadt (Magstatt), wegen dessen Testamentsexecutoren, stiften eine neue Pfründe zu Ehren der heiligen Anna, Joachim, Andreas, Michael etc. in der Pfarrkirche zu Magstadt (Magstatt) mit Genehmigung des Abts Johann [von Fridingen] von Bebenhausen als Patrons dieser Kirche und des Bernhard Keppler als des ständigen Pfarrverwesers, dotieren dieselbe mit einer Wohnung neben dem Wittumshof (Widemhof) zu Magstadt (Magstatt) und mit Zinsen und Gülten zu Böblingen (Büblingen), Möhringen (Möringen), Maichingen (Möchingen), Obertürkheim (Oberndürkheim), Renningen, Schönaich, Schweikheim (Schweiken) und Stuttgart (Stuttgard, bestimmen die Obliegenheiten des Kaplans, das Präsentationsrecht zu der Kaplanei, welches das Kloster Bebenhausen in gemeinschaft mit je einer der Familien der beiden Stifter abwechselnd haben soll, stiften für sich, ihre Vorfahren und Guttäter ein Anniversarium und bitten selbst beziehungsweise die Testamentsexekutoren des verstorbenen Schultheißen Wiest, Bischof Philipp [I. von Rosenberg] von Speyer (Speier) oder seinen Generalvikar, um Bestätigung dieser Stiftung.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 U 1377
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Magstadt
1509 März 9 (nona die mensis Marcii)
44,8 x 73,7 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Magstadt (Magstat)
Aussteller: Kenlin, Georg; Kaplan des Annenaltars zu Böblingen; Wiest, Johannes, der Ältere; Schultheiß zu Magstadt (Magstatt)
Siegler: Fridingen, Johann von; Abt von Bebenhausen; Böblingen, Stadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1. Siegel anhängend, 2. Siegel abgegangen
Aussteller: Kenlin, Georg; Kaplan des Annenaltars zu Böblingen; Wiest, Johannes, der Ältere; Schultheiß zu Magstadt (Magstatt)
Siegler: Fridingen, Johann von; Abt von Bebenhausen; Böblingen, Stadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1. Siegel anhängend, 2. Siegel abgegangen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:21 MEZ
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