Der Offizial zu Münster bezeugt, daß er alle hat laden laßen, die Ansprüche an Haus und Hof an der Stovenstegge zwischen den Häusern des + Bernhard Voß und Johann Schemmcke haben, das Hieronymus Dreißler von dem Stadtausreiter Heine Peick gekauft und seit 1562 besessen hat. Es meldeten sich: Die Provisoren der Armen tor Wieck auf dem Hoenenkamp in Münster: 1 Mark Rente (noch nicht für 1566/7 bezahlt!) b.) Dechant u. Kanoniker zu Ludgeri namens der Burse 1 1/2 Gulden, c.) Hermann Alberdinck, Besitzer der Vikarie am St. Nicolausaltar in Telgte; 1 Mark. (1/2 Mark noch den Executoren des + Johann von Camen, des Vorbesitzers der Vikarie, geschuldet J. und ihm seit 1562). d.) Die Provisoren zu St. Servatii in Münster: 1 M. Rente. (es restieren 4 Jahre). e.) Hinrich und Kerstienn Moderzonne, Provisoren der Speckproventh Ludgeri: Renten von 2 Gulden, für die Johann Varendorp u. Balthasar von Ascheberg bürgen. Joh. Varendorp hat als Bürge 26 1/2 Thaler Schaden gehabt. f.) Joh. Boeckmann, Pastor zu Venne (Vinne); 3 Joachimsthaler Rente. g.) Johann Tilbecke hat für Heine Peick den 4 ältesten Vikarien zu St. Lamberti 1 1/2 Goldgulden verschrieben. h.) Heim Peick erklärt, Dreisler hätte beim Kauf die Rentzahlung verprochen. i.) Jürgen Spoltmann zu Ahaus: 40 Thaler Rente für 800 Thaler von H. Dreißler gekauft. Auf Antrag des Anwalds der Diskutienten, Meisters Diderich Staell, wird den nicht erschienenen perpetuum silentium auferlegt. Z.: Meister Pancratz Volberti u. Arnold Isfordinck, Schreiber des Notars des Offizialats.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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