Klägerin: Gräfin Lucie von Holstein zu Holsteinburg, Witwe den Grafen Friedrich Conrad von Holstein zu Holsteinburg, königlicher Rat und Generalleutnant, Gutsbesitzer zu Farve und in Dänemark, Beklagter: Joseph Cohen, Schutzjude zu Altona, als Rechtsnachfolger des Susmann Bacharach, Jude zu Hamburg, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Gotthard Johann Hert, Lizentiat der Rechte Heinrich Johann Brack, Streitgegenstand: Fragen der Beweisführung in einem Streit um die Rückgabe einer Obligation
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Klägerin: Gräfin Lucie von Holstein zu Holsteinburg, Witwe den Grafen Friedrich Conrad von Holstein zu Holsteinburg, königlicher Rat und Generalleutnant, Gutsbesitzer zu Farve und in Dänemark, Beklagter: Joseph Cohen, Schutzjude zu Altona, als Rechtsnachfolger des Susmann Bacharach, Jude zu Hamburg, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Gotthard Johann Hert, Lizentiat der Rechte Heinrich Johann Brack, Streitgegenstand: Fragen der Beweisführung in einem Streit um die Rückgabe einer Obligation
LASH, Abt. 390 Nr. 177
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1747-1764
Enthält: Rat der Stadt Altona 1747-1759, Oberappellationsgericht zu Glückstadt 1760, RKG 1760-1764; Anstellungsverträge 1743 und 1746 für Susmann Bacharach als Faktor des Grafen von Holstein (Q17, 19); Obligation des Grafen 1746 (Q 18); vom Oberrabbiner zu Altona beglaubigte Quittung des Bacharach über den Erhalt der Gelder aus der Zession der Obligation an Joseph Gabriel Cohen 1746 (Q 24); Aktenstücke über das Eingreifen der Landesfürsten in diesen Streit 1747-1757 (Acta priora); Bestätigung des Vergleichs der Gräfin von Holstein mit den Gläubigern ihren verstorbenen Mannes durch König Friedrich V. 1752 (Acta priora, Q 33, BII 70-73); Attest des Arztes Dr. med. Claussen zu Glückstadt 1760 für einen Anwalt der Gräfin von Holstein (Q 11)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:09 MEZ