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Kurtrier: Amt Limburg (Bestand)
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Enthält: Urkunden 1053-1805
Akten (1286 ff.) 1426-1806: Amtsverwaltung, Kriegsangelegenheiten, Finanzwesen, Justizwesen, kirchliche Angelegenheiten, Handel und Gewerbe, Zunftsachen, Forstverwaltung, Bergbau, Bausachen
Ortsakten: Listen der Amtsuntertanen 1743, tabellarische Berichte 1772, statistische Tabellen 1776-1805, Limburger Salbuch 1493-1587, Salbücher 1588, Amtsbeschreibung 1790, Güter und Zinsen der Herrschaft Limburg 1426, Amtsbücher 1578-1636, Amtsprotokolle 1680-1804 (mit Lücken), Zunftsachen 1500 ff., Bergbau zu Langhecke 1644 ff., Lahnschiffahrt 1745
Rechnungen: hessisches Amt und Kellerei 1479-1559, trierische Kellerei 1550 ff. (mit Lücken), Gültrechnungen 1676 ff., Brunnen Niederselters 1728 ff., Kellereien von Arnstein und Schönau zu Limburg 1797 ff., Isenburger Kellerei zu Villmar 1526-1563, Kellerei Villmar 1541, Kirchen-, Hospital- und Bruderschaftsrechnungen 1555-1816, Gemeinderechnungen 1665-1846
Bestandsgeschichte: Die im 19. Jh. übernommene Amtsregistratur bildet den Kern des Bestandes, in den nachträglich Überlieferung fremder Provenienz, meist zentraler Behörden, aber auch von Hessen und St. Matthias in Trier, eingemischt wurde. Die Urkunden des Bestandes im HHStAW wurden im Jahr 2013 mit Fördermitteln der DFG retrokonvertiert.
Geschichte des Bestandsbildners: Die 1344 zum Teil und 1420 ganz von Kurtrier erworbene Herrschaft Limburg war der Kern des Amtes, mit dem bald das 1366/68 von den Herren von Molsberg erworbene Niederbrechen verbunden wurde. Das Amt wurde durch den Diezer Vertrag 1564 um Dietkirchen und Lindenholzhausen und durch den Erwerb der Vogtei und Hoheit über Villmar 1565-96 abgerundet. Als es 1802/03 an Nassau-Weilburg kam, umfaßte es die Kirchspiele:
- Limburg mit Kreuch (wüst),
- Oberbrechen,
- Niederbrechen,
- Werschau,
- Lindenholzhausen,
- Dietkirchen mit Mühlen, Eschhofen und dem Hof Blumenrod,
- Villmar mit Arfurt und den Höfen Obergladbach, Niedergladbach und Treisfurt und einem Teil von Langhecke,
- Niederselters,
- Balduinstein mit Hausen,
- Elz.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Rechnungen: Repertorium (Kartei)
Findmittel: Urkunden: Repertorium, um 1930 (hs.)
Findmittel: Akten: Repertorium von Th. Schüler, 1887/1888 (hs.)
55,5 m (439 Urkunden; 50 m Akten)
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Weiteres Archivgut zum Kurtrierischen Amt Limburg befindet sich im Landeshauptarchiv Koblenz und im Hessischen Staatsarchiv Marburg.
Literatur: Karl-Hermann May: Territorialgeschichte des Oberlahnkreises (Weilburg). Marburg 1939 (Schriften des Instituts für geschichtliche Landeskunde von Hessen und Nassau, 18), S. 128-131.
Literatur: Anton Josef Weidenbach: Nassauische Territorien vom Besitzstande unmittelbar vor der französischen Revolution bis 1866. Wiesbaden 1870, S. 296.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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