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Kaiser Karl IV. gestattet Heinrich [von Kranlucken], Abt von
Fulda, Kanzler der Kaiserin Anna, und seinen Nachfolgern aus seiner Burg
Bingenheim e...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1351-1360
1357 Januar 6
Ausfertigung, Pergament, mit Seidenschnur angehängtes Majestätssiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der geben ist zu Metze nach Cristes geburte drueczenhundert jare und dornach in dem siben und funfczigstem jare an dem obristen tage unsir reiche in dem eylften und des keisertums in dem andern
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kaiser Karl IV. gestattet Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, Kanzler der Kaiserin Anna, und seinen Nachfolgern aus seiner Burg Bingenheim eine Stadt zu machen, sie mit Mauern, Gräben und Türmen zu befestigen, an einem Tag einen Wochenmarkt zu veranstalten und gibt ihr die Freiheiten von Friedberg. Zuwiderhandelnden wird eine Strafe von zehn Mark lötigen Goldes, zahlbar zur Hälfte an die Reichskammer bzw. an das Kloster, angedroht. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Metz. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers, Revers)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (per dominum .. cancelarium / Johannes Eystetensis)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StAM, Kopiare Fulda: K 430, f. 145-146
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: RI VIII, Nr. 6322
Online-Regest der Regesta Imperii (http://www.regesta-imperii.de/id/1357-01-06_1_0_8_0_0_7816_6322)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.