Kaiser Leopold [I.] bekundet: Bürgermeister und Rat der Stadt und Herrschaft Haigerloch hatten gegen Bischof Marquard Rudolf zu Konstanz und Herzog Eberhard Ludwig zu Württemberg, des Schwäbischen Kreises ausschreibende Fürsten beim kaiserlichen Kammergericht geklagt. Der Hauptvergleich [von 1697 Mai 14], ist am 5. Juli 1697 "in originali ad acta gebracht" worden. Auf Bitten der Anwälte Lic. Albrecht, Dr. Zeller, Dr. Krebs, Lic. Steinhausen und Dr. Hoffmann wird diese Transaction bestätigt. Johann Anton Graf zu Leiningen und Herr zu Westerburg, Kammergerichtspräsident, spricht im Namen des Kaisers das Urteil: In Sachen Bürgermeister und Rat der Stadt und Herrschaft Haigerloch gegen Bischof Marquard Rudolf zu Konstanz und Herzog Eberhard Ludwig zu Württemberg, die ausschreibenden Fürsten des Schwäbischen Kreises, wegen eines Mandats über die Durchführung einer kaiserlichen Kommission nach dem Urteil von 1688 Juli 6 in der Kammer und einem Dekret von 1692 November 17 über die Bestätigung der Transaction ist der durch Dr. Zeller am 5. Juli 1697 im Original eingebrachte Hauptvergleich zugelassen. Lic. Albrecht erhält auf seine Bitte ein glaubhaftes Dokument dieser gerichtlichen Bestätigung Ad mandatum Domini electi imperatoris proprium

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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