Sonstige Papiere aus der Zeit der Amtstätigkeit von Hubert Minz
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SN 093, 10
SN 093 Nachlass Hubert Minz (1901-1973)
Nachlass Hubert Minz (1901-1973)
1933 - 1970
Enthält: enthält: Flugblatt "Amt Menden erwache" zu den nationalsozialistischen Vorwürfen gegen den Amtsbürgermeister Julius Recktenwald, Frühjahr 1933; Flugblatt "Zur Aufklärung" als Erwiderung des Flugblatts "Amt Menden erwache" gegen den Amtsbürgermeister Julius Recktenwald, 11.3.1933; Ergebnisse der Kreistagswahlen 1929 und 1933 sowie der Reichstagswahl 1933 für die Ämter Dattenfeld, Eitorf, Hennef/Sieg, Herchen, Honnef/Rhein, Königswinter, Lauthausen, Lohmar, Menden, Much, Neukirchen, Niederkassel, Oberkassel, Oberpleis, Ruppichteroth, Siegburg, Sieglar, Troisdorf, Uckerath und Wahlscheid; Übersicht der Einwohnerzahlen des Amtes Menden am 17.5.1939, 29.10.1946, 1.12.1949, 13.9.1950 sowie jeweils Jahresende 1951, 1952, 1953, 1954; Wiedereinführung der Vorprüfung sämtlicher Kassenanweisungen im Siegkreis 1946; gedruckte Ansprache des Regierungspräsidenten Dr. Wilhelm Warsch anlässlich seiner Amtseinführung am 17.3.1947 in Köln; Rundschreiben des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen vom 4.3.1947 zu Umgangsformen im amtlichen Verkehr; Rundschreiben der Kreisverwaltung vom 20.1.1948 zur Schulung der Bürgermeister der amtsangehörigen Gemeinden und der Gemeindevorsteher über die Verwaltung und ihre Organe auf demokratischer Grundlage (u.a. Vortrag von Hubert Minz); Eidesstattliche Versicherungen vom 29.11.1954 für das Missionspriesterseminar St. Augustin über deutsche Sprengungen im Priesterseminar 1945; Mitteilung über den Einspruch der Gemeinde Siegburg-Mülldorf zur beabsichtigten Grenzziehung zwischen der katholischen Pfarrgemeinde Siegburg-Mülldorf und der Rektoratsgemeinde St. Augustin vom 31.3.1955; Karte des Siegkreises mit dem Netz der wichtigsten Verkehrsstraßen, Maßstab 1:150.000, erstellt zum Kommunalpolitischen Ausspracheabend 1956; Pressemitteilung von "The Schmager Press International" zur Anerkennung gekaufter Doktorgrade in Nordrhein-Westfalen 1970 (u.a. Vorwürfe gegen die Unternehmer von Spreti und Notteboom/Nottebaum in Sankt Augustin sowie den ehemaligen Amtsbürgermeister Reinold Hagen)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 11:28 MESZ